3. September 2008
Technik

Der Eigenbau einer 16:9 Beamer Leinwand

Nachdem Ich ja jetzt den Sanyo PLV-Z5 muss jetzt auch eine neue Leinwand her. Mein vorheriger Beamer war 4:3 und der neue ist 16:9, das schaut einfach nicht schön aus :-) Ich habe mir erst überlegt eine neue zu kaufen aber da Ich ja bereits schon eine Leinwand habe kann Ich die ja auch genauso gut umbauen. Das ist kostengünstig und ausserdem hat man jede Menge Spass ;-)

Ausgangspunkt war meine alte 1:1 Leinwand von 3M. Diese hat eine Breite von 1,75m, ist hinten schwarz beschichtet und hat einen Gain von 1,1 (wenn Ich mich nicht täusche). Zusätzlich habe Ich im Baumarkt ein paar Holzlatten aus Buche, einen Tacker, ein paar Winkel und ein Schwarzes Gewebeband von Tesa besorgt. Die Latten habe Ich mir im Baumarkt gleich auf die richtige Länge zuschneiden lassen. Da Ich mich aber dummerweise ein bisschen vermessen hatte musste Ich die Latten noch ein bischen kürzen. Ich wollte die Verbindung auch über 45 Grad realisieren (Wie es üblich ist) Leider waren die Latten aber so Breit das diese nicht in eine 45 Grad Sägevorlage gepasst hatten. Nach lagem hin und her habe Ich mich dazu entschlossen die Latten ohne 45 Grad Winkel zu montieren. Damit das ganze stabil wurde habe Ich die Latten mit einem Eisenwinkel verbunden. Zusätzlich habe Ich noch das ganze mit versenkbaren Schrauben fixiert.

Nachdem der Holzrahmen fertig war ging es darum die alte Leinwand drüber zu spannen. Dies war gar nicht mal so einfach. Das war auch der Arbeitsschritt wo es kein Zurück gab. Entweder 100 Euro für ne Leinwand in den Sand gesetzt oder alles geht gut :-) Ich habe erst einmal eine Seite der Leinwand an den Rahmen getackert. Danach das ganze gespant und auf der anderen Seite getackert. Danach dann noch von oben und unten. Dabei musste man immer drauf achten das die Spannung erhalten bleibt. Nachdem Tackern wurde die Leinwand mit Schwarzen Textilklebeband umklebt. Einserseits um die Tackerstifte zu verbergen und anderseits einen Sauben klaren Abschluss zum Projektionsbild zu schaffen.

Nachdem nun alles verklebt war wurde die Leinwand noch an die Wand monitiert und mit Kunstefeu geschmückt. (Dieser Schritt ist aber nicht zwingend notwendig ;-) )

Leinwand

Die ganze Aktion hat ungefähr 3-4h gedauert und war teilweise sehr Nervenaufreibend. Am Ende waren auch noch Wellen zu sehen (letztes Bild). Das hat mich schon geärgert. Allerdings waren diese nach einer Woche verschwunden. Da hat sich wohl dann doch noch die Spannung gut verteilt :-) Allerdings würde Ich das mit dem Textilband ändern. Dieses löst sich im Moment ab und konnte auch nicht so gerade hin geklebt werden wie man er gerne hätte. Da muss noch nachgearbeitet werden. Die passenden Leisten gibt es aber bei Hornbach. Jetzt fehlt nur noch ein bischen Zeit und Lust.



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