27. Juni 2009
Internet

Mehr Geschwindigkeit für WordPress – Teil 2: PHP Tuning

Nachdem ich im 1. Teil geschrieben hatte, dass die Caching Plugins bei mir nur Ärger verursacht hatten kommt nun ein Tipp, der so wirklich Performance bringt und dem WordPress Blog so richtig Dampf unterm hintern macht.

WordPress basiert auf ziemlich viel PHP Code. Also wieso nicht einfach PHP etwas optimieren. Es gibt ein PHP Code Beschleuniger namens eAccelerator. Für Gentoo gab es sogar schon ein passendes Paket, dass nur installiert werden musste.

Mittels dem bekannten Code:

< ? phpinfo(); ? >

bekommt man heraus, ob eAccelerator installiert ist.

Hier sollte mindestens ein Cache Wert von eaccelerator.shm_size = “128″ 128MB Ram eingetragen sein. Wer natürlich möchte kann mit den Werten ein bisschen spielen und noch ein bisschen höher gehen.

Wer jetzt keinen eigenen Webserver oder keine Möglichkeiten hat PHP Zusatzmodule zu installieren, der kann auch auf ein WordPress Plugins namens PHP Speedy zurück greifen. Der Geschwindigkeitsschub war bei mir zwar nicht ganz so hoch, aber es brachte schon eine Verbesserung. In diesem Plugin ist es auch möglich einzustellen ob Javascript komprimiert werden soll.

Wer kann sollte sich aber unbedingt mal  eAccelerator anschauen ;-)

Folgende Vorteile ergeben ich damit:

  • PHP Skripte werden schneller ausgeführt
  • schlecht programmierte PHP Skripte werden optimiert
  • Die CPU Last geht deutlich zurück
  • Es müssen keine Einschränkungen in der Funktionalität des Blogs gemacht werden
  • Es wird kaum Speicher zum cachen benötigt

Dieser Artikel ist einer von vier Teilen, um die Geschwindigkeit bei Blogs zu steigern. Hier kommst du zu dem Hauptartikel und erfährst noch weitere Tipps und Tricks zur Performance der eigenen Webseite zu erhöhen.


Trackbacks {1}

  1. hat zuletzt gebloggt: Digitalkamera gesucht…

    Als Alternative zu eAccelerator sollte aufjedenfall APC genannt werden:

    http://pecl.php.net/package/APC

    Lässt sich zum einen via pecl installieren (bei Debian gibts auch n Paket), ist i.d.R. (etwas) stabiler als eAccelerator und auch die Anpassungen an neue PHP-Versionen sind meist schneller umgesetzt.


  2. @Olli: Vielen Dank für den Tipp. Hört sich wirklich interessant an. Werde ich auch mal im Auge behalten.

  3. hat zuletzt gebloggt: RSS… was?

    Mit eaccelerator habe ich selbst auch die besten Erfahrungen bzw. den besten Performancegewinn erzielt.

    128MB reichen mit auch locker (kann man auch mit der php info überprüfen), aktuell werden bei mit immer so ~ 70 MB gecacht, Luft nach oben ist also vorhanden :-)


  4. @Marc: Nachdem ich es ja jetzt ein paar Tage schon am laufen habe, möchte ich auch nicht mehr ohne. Bei mir sind es im Moment 36 MB. Also noch mehr Luft nach oben :-) Hast du den PHP Speedy auch schon mal im Einsatz?

  5. hat zuletzt gebloggt: RSS… was?

    Nein, Speedy kenne ich (noch) nicht.
    So langsam muss man aber mit der Kompremierung aufpassen, weil WP 2.8 auch von Haus aus schon CSS und Javascript zusammenfasst und komprimiert.
    Lese mich da gerade mal ein, die spannenden Dinge sind irgendwie immer spärlich dokumentiert…


  6. @Marc: Ja mit WordPress 2.8 hatte ich ja noch keine guten Erfahrungen. Mal sehen wann ich es mal wieder probiere :-D Aber coole Sache, dass du dich da mal ein bisschen einliest. Da hast du danach bestimmt ein paar spannende Tipps :-)


  7. Servus!

    Ich habe auf meinem Server APC genutzt, das hat mir bei den Foren eine super Performance gewährleistet, kenne allerdings den direkten Vergleich zu eAccelerator nicht.


  8. @Kalliey®: Ich kann leider auch keinen direkten Vergleich ziehen, aber aber eAccelerator wird sehr oft eingesetzt und daher kann es auch nicht so schlecht sein. Ich merke schon einen deutlichen Geschwindigkeitsvorteil. Ich möchte es nicht mehr missen.


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