Erste Erfahrungen mit den Bilora GT-01
Vor nicht einmal einer Woche habe ich zum ersten mal von dem Bilora GT-01 gehört und schon war mir schnell klar, dass ich dieses Gerät auch haben muss. Kurzentschlossen habe ich noch am selben Tag bestellt und habe es nun seit 2 Tagen im Einsatz. Daher schreibe ich hier mal über meine ersten Erfahrungen mit dem Bilora GT-01 und ob sich auch alle meine Erwartungen erfüllt haben.
1. Auspacken und erste Inbetriebnahme.
Die Auspackzeremonie dauert bei mir meistens nicht lange. Daher gibt es jetzt auch keinen Megalangen Bericht mit tausend Bildern
Der Bilora GT-01 wird in einem kleinen Karton geliefert. Darin befindet sich neben dem schön langen USB Kabel (1,5m) noch eine CD und eine ausführliche gedruckte Anleitung in Englisch und Deutsch.
Mein Bilora GT-01 war bei der Auslieferung noch leer und musste daher erst noch aufgeladen werden. Mit einem USB Ladegerät (nicht im Lieferumfang) war der Bilora GT-01 aber innerhalb von 2 Stunden komplett geladen. Natürlich kann man den Bilora GT-01 auch über die USB Buchse des Computers laden. Allerdings muss man sich dann auf eine längere Ladezeit einstellen.
Ist der Akku der Bilora GT-01 aufgeladen, braucht man nichts weiteres zu tun, als das Gerät auf den Blitzschuh der Kamera zu stecken. Da ist kein Voodoo dabei
Bei meiner Nikon D90 schaut das Ganze dann so aus:
2. Die Benutzung
Ist auch denkbar einfach, denn man muss nichts einstellen. Ich muss zugeben, dass ich schon ein komisches Gefühl hatte, als ich den Bilora GT-01 zum ersten mal genutzt habe, denn man macht einfach Bilder wie man es gewohnt ist und muss sich um nichts kümmern. Das Gerät signalisiert mit einer LED, dass es Daten empfängt. Diese LED sieht man aber nicht, wenn man den Sucher benutzt. Da wäre vielleicht ein Signalton praktisch. Aber das braucht man auch nicht – dem Gerät kann man blind vertrauen. Einfach Klasse, wenn nach den ersten Versuchen die Zweifel verschwinden und man sich nicht mehr um den Bilora GT-01 kümmern muss.
Er ist einfach da, schaltet sich automatisch ein, zeichnet auf und schaltet sich wieder automatisch ab.
Das bisschen mehr Gewicht merkt man nicht wirklich. Sind ja auch nur 50g
Möchte man nicht ganz auf die Automatik vertrauen, bzw. hat man einen externen Blitz aufgesteckt und somit keinen freien Blitzschuh, dann ist für den Fall ein Schalter am Bilora GT-01 vorhanden. Für Leute, die ihren internen Blitz gerne benutzen gibt es aber leider auch die Einschränkung, dass dieser nicht mehr voll ausklappen kann. Da ich meinen internen Blitz nie benutze ist es für mich nicht wirklich ein negativer Punkt.
3. Der Workflow bei der Bildverarbeitung
Hat man alle Bilder vom letzten Shoot im Kasten werden die Bilder in gewohnter Form auf dem Computer übertragen. Um die Bilder zu taggen ist ein Programm Taggr vom Ublox im dabei. Beim Betriebssystem ist das Programm nicht wählerisch. Sowohl Windows, als auch MAC OSX sind kein Problem. Selbst auf Linux sollte es lauffähig sein.
Auf der linken Seite sieht man die Geodaten und auf der rechten Seite die Bilder. Ich benutze Lightroom um die Bilder einzulesen. Dabei werden pro Tag ein Ordner angelegt. Diesen kann man im Programm auswählen. Der Zielordner ist auch als Standard gleichzeitig auch der Quellordner. Natürlich kann man dies ändern.
Um die Bilder nun mit Geodaten zu versehen, muss man lediglich den Button “Bilder Beschriften” drücken. Das Programm verbindet sich mit einem Server, wertet die Rohdaten aus, sucht auf Wunsch Sehenswürdigkeiten in der Nähe und beschriftet die Fotos. Das geht recht flott und absolut problemlos. Hat man keine Verbindung zum Internet kann man die Rohdaten auch vorläufig auf der Festplatte speichern.
Kann das Programm keine Daten für ein Bild finden, weil es z.B. in einem Gebäude aufgenommen wurde, dann wird das Bild dennoch mit Geodaten beschriftet. Er nimmt einfach den Datensatz, der zeitlich am nächsten kommt.
Das war es auch schon, die Bilder haben nur Geodaten, die z.B. auch in Adobe Ligthroom angezeigt werden:
Auch beim exportieren zu Flickr gibt es keinerlei Probleme mit den Geodaten. Diese werden 1:1 übernommen.
4. Mein Fazit
Ich bin total begeistert von dem neuen Bilora GT-01. Da stellt sich nur die Frage, wieso gab es den nicht schon früher und wieso wird so etwas nicht in jede Kamera integriert. Jeder der gerne seine Daten komfortabel und günstig mit Geodaten taggen will wird um den Bilora GT-01 nicht herum kommen.
Besonders beeindruckt hat mich:
- Die problemlose Bedienung
- Keine Wartezeit, Geodaten werden sofort erfasst
- Sparsamer Akku
- Schönes Design
- Workflow bei der Bildverarbeitung wird minimal aufwendiger
- Der geringe Preis von 90 Euro
Negatives:
Ich kann nicht wirklich was negatives berichten. Wenn man lange genug sucht, kann man aber immer etwas finden. So kann z.B. bemängelt werden, dass man den internen Blitz nur noch eingeschränkt nutzen kann. Vielleicht mögen auch noch manche bemängeln, dass man nur 2000 Datensätze speichern kann. Finde ich aber auch keinen wirklichen Kritikpunkt. Das könnte nur auf längeren Reisen zu einem Problem werden. Aber ich denke mal, das ist ein absoluter Ausnahmefall. Wer so etwas vor hat wird wahrscheinlich auch sein Netbook mitnehmen.
Für mich ist der Bilora GT-01 ein ganz klarer Kauftipp und ein must have für alle die ihre Fotos mit Geodaten versehen wollen. Endlich sind die Zeiten vorbei, wo man sich nur wieder ärgert, dass einem wieder die Geodaten fehlen, die Batterie leer ist oder einfach der Geologger nicht zur Hand ist.







Paddy
Ich verstehe ehrlich gesagt noch nicht so richtig wo der Unterschied zu den Geologgern besteht, die permanent aufzeichnen. In beiden Fällen musst Du anschließend noch irgendwie synchronisieren. Ich sehe momentan nur längere Akkulaufzeit und ein paar zusätzliche Metatags. Hilf mir mal weiter
hombertho
@Paddy: Wenn du es von dem Punkt mit der Synchronisation betrachtest gibt es keinen großen Unterschied. Allerdings schreibt dir die Software auf Wunsch auch den Strassennahmen und Sehenswürdigkeiten um die Ecke in die Tags. Finde ich sehr praktisch, denn kann ich z.B. in Lightroom alle Bilder anzeigen lassen, die ich in dieser Strasse/Ort/Platz gemacht habe.
Großes Plus: Die Akkulaufzeit wist du bei keinem anderen Gerät finden, weil es nur beim Auslösen aufzeichnet. Die anderen Geologger müssen erst einmal ihre Position bestimmen und das dauert je nach Gerät und Wetterlage bis zu 5 Minuten. Je nachdem wie viele Satelliten da sind. Wenn du schon mal einen Geologger direkt an den Computer angeschlossen und ausgelesen hast, dann sieht man auch, dass er sofort anfängt kryptische Daten zu empfangen. Dem Geologger reichen eben schon diese Daten und zeichnet sie auf. Allerdings kann man eben nur diese Daten über den speziellen Server auswerten. Alleine sind sie nutzlos. Mit dem Gerät verschiebst du sozusagen die lange Prozedur der Positionsbestimmung auf den heimischen Rechner.
Wenn du eine geplante Fototour machst kann man ja noch einschätzen, dass man Bilder macht und den normalen Tagger vorher einfach einschalten. Aber wenn man spontan mal ein Bild aus der Hüfte heraus macht, dann fummelt man erst einmal Minuten lang an dem Tagger herum bis man dann endlich das Motiv ablichten kann.
Ich kann dir nur empfehlen es einfach mal auszuprobieren und du wirst verstehen
Walter
Mit etwas mehr Aufwand (nur etwas) aber ohne Hardware geht es mit dem Lightroom Plugin “Geoencoding Support” von Jeffrey Friedl ( http://regex.info/blog/lightroom-goodies/gps ). Hab damit etwa 800 Fotos aus England ratzi-fatzi “getaggt”.
hombertho
@Walter: Dieses Plugin habe ich auch und ist sehr gut und ich habe es auch gekauft. Allerdings benötigt es GPX Daten und das haut bei dem Gerät nicht hin, da hier wirklich die Rohdaten gespeichert werden. Ausserdem taggt das Programm auch noch den Strassennahmen und Sehenswürdigkeiten in der Nähe. Das Programm taggt aber auch so schnell, dass man auch keine Verzögerung hat.
Sven
Folgendes Problem:
Ich habe die Software des Geotaggers u-blox 1.2.20.0 in meinen Computor (Windows XP Sp3) gemäss der Brauchsanweisung geladen und das Program liegt mit 72,53 Mb in meinem PC, ich kan aber das Program nicht öffnen – mein Internet funktioniert ohne Problem. Da es nicht möglich ist den Geotagger in Schweden zu kaufen habe ich ihn von Foto Koch in Deutschland bezogen. Habe ich eine alte Software bekommen? Die CD hat ausser “CD-ROM” keine Beschriftung und die Plombierung der Verpackung war gebrochen. Ich habe Bilora mehrmals angeschrieben, habe aber noch keine Antwort bekommen. Hat jemand einen Vorschlag mein Problem zu lösen?
hombertho
@Sven: Die Softwareversion, die du hast ist die allerneuste und die habe ich auch auf meinem Rechner. Zwar unter Windows 7, aber dann sollte es auch unter XP laufen. Bei der Installation der Software musstest du da den Geotagger anschliessen? Wenn nein, dann stimmt was nicht. Ich würde dir sowieso mal empfehlen die Software zu deinstallieren es sie noch einmal neu zu installieren. Mehr kann ich leider auch nicht dazu sagen. Das Programm selber öffnet aber auch ohne Internetverbindung, daran kann es nicht liegen. Vielleicht weiß noch ein Leser Rat und kann dir helfen.
Finde es aber schwach, dass Bilora dir da keine Rückantwort gibt und Hilfestellung leistet.
Sven
hombertho: Vielen Dank für deine Antwort. Ich habe bereits die Software etliche Male deinstalliert und wieder installiert, doch ohne Erfolg. Ich habe auch den Geotagger bei der Installation gemäss Gebrauchsanweisung angeschlossen.
hombertho
@Sven: Oh, dass ist natürlich blöd. Hardwaredefekt kann man aber wohl ausschliessen, da die Softwar unabhängig von dem Taggr läuft. Du kannst höchstens mal an einen zweitrechner Testen, wenn du die Möglichkeit hast.
Sven
@hombertho: Ja, da hast du recht. Ich habe die Software tatsächlich in meinen Laptop (auch der hat Windows XP Sp3)installieren können, allerdings erst nach vielen installieren und deinstallieren und da funktioniert die Software jetzt einwandfrei. Wahrscheinlich hängt es mit irgendeiner Einstellung zusammen, die ich aber noch nicht gefunden habe.
hombertho
@Sven: Freut mich das es doch noch geklappt hat
Ich finde den Taggr nämlich immer noch sehr praktisch und gerade jetzt im Urlaub leistet er unheimlich gute Dienste. Dann viel Spass mit dem Gerät
Sven
@hombertho: Inzwischen habe ich auch die Software in meinen Netbook installiert und das funktionierte ganz einwandfrei (auch XP)Ich bin über die Genauigkeit und die Funktion des Geotaggers seht erstaunt. Es war wichtig für mich zu erfahren, dass ich eine aktuelle Software habe. Vielen Dank. Leider funktioniert die Software immer noch nicht in meinem stationären Rechner.
hombertho
@Sven: Vielleicht mag das Gerät nur mobile Devices
Ich habe es auch nur auf Notebooks bis jetzt probiert 
Ich bin mit der Genauigkeit auch seht zufrieden, obwohl diese oft bemängelt wurde. Auch die Bedienung ist Kinderleicht. In meinem Urlaub habe ich schon über 1200 Bilder gemacht und alle sind mit Geodaten versehen. Ganz einfach und problemlos. Vorher musste ich da immer mit einem externen Gerät herum hantieren, was mich bis jetzt immer genervt hatte.
P_E_T
Hallo Zusammen,
wer kann mir helfen: Ich habe mir den GT-01 über eine Internet-Plattform gekauft. Doch meine Software-CD läuft nicht! :sad:
Kann mir jemand seine kopieren und auf einer/seiner Homepage zum Runterladen zur Verfügung stellen?
Ich wäre Euch sehr dankbar !!!
Schöne Grüße.
Pet
hombertho
@P_E_T: Auf Bilora selber gibt es keinen Download für Windows, aber du kannst die Software hier direkt bei u-blox herunterladen http://www.u-blox.com/en/usb-drivers.html
Frank
:woot:
Vielen Dank für Deinen Bericht über den GT-01 ! Sehr interessant und hilft mir bei der Kaufentscheidung.
Frank
hombertho
@Frank: Nach mehreren Monaten bereue ich immer noch nicht den Kauf. Einfacher geht es wirklich nicht. Ich möchte das Ding nicht mehr missen.
Viel Spass mit dem GT-01
XeROfun
Ich bin derzeit im Urlaub in Neuseeland und habe den Bilora GT-01 bereits für mehrere tausend Fotos verwendet. Die Art und Weise wie die Position aufgenommen wird gefällt mir sehr gut.
Meine folgende Kritik bitte nicht falsch verstehen, ich bin mit dem Gerät generell sehr zufrieden.
Die Software ist meiner Ansicht nach aber noch nicht ganz ausgereift. Die größten Nachteile die ich sehe:
- Tags können nur geladen werden, wenn eine Internetverbindung besteht (an für sich sinnvoll, wenn man aber mal flott schauen will, welchen Zeitraum die Tags abgedecken, ist man aufgeschmissen)
- Der Export der Tags vom Gerät in einen Ordner funktioniert zwar, wenn man diese allerdings wieder Importiert und mit einer vorhandenen Internet-Verbindung abgleichen lässt, stürzt das Programm mit einer Fehlermeldung komplett ab (Version 1.2.20.0)
- Falsche Tags/Positionen können nicht im Programm korrigiert werden (es ist mir tatsächlich schon vorgekommen, dass der Punkt einige 100km abgewichen ist)
- Das Tagging (beschriften der Fotos) dauert seeeeehr lange, zumindest wenn man die Fotos noch auf der SD-Karte hat und über einen USB Adapter zugreift. Es mag natürlich sein, dass es schneller läuft, wenn die Bilder auf der Platte liegen. Habe ich aber noch nicht getestet.
- Es sollte dringend eine Option geben, welche die Änderungszeit der Datei unberührt lässt
Features die ich persönlich genial finde:
- Positionsbestimmung im Sekundenschnelle durch Aufnahme der rohen Informationen der GPS Satelliten
- Keine Anpassung von Uhrzeit zwischen Kamera und GT-01 notwendig, die Zuordnung erfolgt durch einen Algorythmus
- Tagging auch nachträglich, durch Taste am Gerät möglich (z.B. wenn sich in ein Haus begibt oder später herauskommt und merkt, man hat vergessen den Tagger vorher zu aktivieren)
Ich hoffe das der Fehler mit dem Import noch behoben wird, denn sonst wären 300 Fotos ungetagged. Vielleicht bekomme ich die Tags auch irgendwie wieder auf den GT-01 überspielt.
hombertho
@XeROfun: Wo es Licht gibt, da gibt es auch Schatten. Ich denke ein Gerät ohne Kritikpunkte wird man nirgends bekommen. In meinem Kreta Urlaub habe ich auch gemerkt, dass taggen von vielen Fotos sehr rechenaufwändig ist. Mit meinem Netbook hatte ich da keine Chance und daheim auf meinem Macbook Pro habe ich über 2 Stunden für 1400 Bilder gebraucht. Aber wenn man die Bilder regelmääßig taggt, dann kann man dieses Problem umgehen. Ich hatte aber schon das Problem, dass ich nicht meine alten Daten gelöscht hatte und ich die dann wegen 5 Fotos noch einmal komplett einlesen musste. Das hat natürlich bei 1400 Bilder einiges an Zeit in Anspruch genommen. Daher habe ich mir angewöhnt auch sofort alte Daten aus dem Gerät nach dem Taggen zu löschen. Alternativ kannst du die Daten nur aus dem Gerät lesen, die Datei speichern und dann damit die Fotos zuhause mit Geodaten verheiraten.
Einen Absturz des Programms habe ich noch nicht gehabt. Ich benutze die MAC Version. Ich hatte auch noch keine Abweichung von 100KM. Das ist schon heftig.
Ich würde mal Bilora wegen den Verbesserungsvorschlägen anschreiben. Die hören sich echt gut an.
Viele Grüße nach Neuseeland und noch ganz viele tolle Bilder
Thomas
Sven
Rechnet nicht damit von Bilora eine Antwort zu bekommen. Ich habe Bilora zwei mal angeschrieben aber keine Antwort bekommen und damit immer noch nicht mein Problem gelöst. Jetzt werde ich mir den JOBO photoGPS ansehen oder eine andere Lösung suchen.
Sven
Übrigens: Ich habe auch ublox geschrieben. Die weisen aber auf Bilora hin. Was macht man?
hombertho
@Sven: Das habe ich leider auch schon gehört, dass der Support bei Bilora nicht so positiv ist.
Da Bilora nur den Chip verbaut benutzen sie auch die Software von ublox. Daher wird wenn dann nur ublox was an der Software ändern können. Aber wenn die dann auch nur auf Bilora hinweisen, dann bist du sozusagen in einer Supportwarteschleife geschickt worden.
Das ist echt blöd. Leider kann ich dir auch keinen Tipp geben, da ich auch nur ein Kunde von Bilora bin und zum Glück es bei mir noch keine größeren Probleme gegeben hatte.
XeROfun
Keine Frage das es das perfekte Gerät nicht geben wird. Der GT-01 ist auf jedenfall sehr nah dran.
Ich habe auch schon beide angeschrieben (ublox/bilora) und bisher nach einer Woche keine Antwort erhalten. Ich rechne auch mit keiner.
Gerade bei dem nachträglichen “verheiraten” stürzt das Programm bei mir ja ab. Naja, ich werde es kommende Woche nochmal an meinem Heim-PC probieren, wenn ich wieder zurück bin.
Ansonsten halte ich mich auch dran, die Fotos regelmäßig zu taggen. Nur bringt ja nichts, wenn man über 1000 Fotos hinweg nicht ans Internet herankommt. Ich will erstmal nichts riskieren und tagge direkt vom Gerät, wenn ich Internet habe. Darauf zu vertrauen, dass ich das zuhause mit dem Export getagged bekomme, ist mir zu riskant.
Georg Kaudewitz
Hallo,
habe mir vor einiger Zeit den Bilora Geo-tagger gekauft! Finde die Idee des Geraetes sehr gut. Was ich jedoch nicht so gut finde ist die mitgelieferte Software, die ja eins zu eins die Beispielanwendung des eigentlichen Herstellers der Hardware naemlich u-blox zu sein scheint.
Habe das folgende in aehnlicher Form auch schon an bilora und ublox geschrieben, doch die verweisen gegenseitig aufeinander bzgl. meiner Fragen und Anregungen.
Ich faende es besser, wenn die im Tagger unkorrigiert gespeicherten Daten per Software in ein Format und korrigierte Daten umgewandelt wuerden, das mit einer herkoemmlichen Taggingsoftware gelesen werden koennte (es gibt genuegend Formate fuer GPS-Daten die gut dokumentiert und von vieler Software unterstuetzt sind) oder das von einer entsprechenden DAM-Software die in den Arbeitsablauf passt fuer ein Tagging der Fotos verwendet werden koennte. Mit einer solchen einfachen Software waere einem Fotografen viel mehr geholfen als mit der zusammen gestrickten Taggersoftware, die mitgeliefert wird!
Oder kennt hier jemand eine Software, die die Daten aus dem tagger anders verarbeitet?
Herzliche Gruesse
Georg
hombertho
@Georg: Das Problem ist, dass die Rohdaten des GT-01 erst einmal in lesbare GPS Coordinaten umgewandelt werden müssen. Dies kann man nur mit der ublox Software, die eine Verbindung zum Server aufbaut. Diese GPS Coordinaten dann in ein GPX File zu speichern, die von jeder Software gelesen werden könnte wäre dann kein Problem. Die Software und der Support sind eindeutig ein Schwachpunkt bei dem GT-01. Finde ich auch schade, dass hier etwas geschludert wird.
Georg Kaudewitz
Hallo Hombertho,
klar, aber eine Software, die lediglich die Rohdaten in ordentliche GPS-Daten in eine auch von anderen Programmen (und deren gibt es ja genuegend) lesbare Form bringen wuerde waere wesentlich einfacher und fuer den Hersteller auch supportfreundlicher. Es betrifft ja nicht nur den Bilora sondern auch das praktisch Baugleiche Geraet von Jobo, das ja auch in anderen Laendern als Deutschland vertrieben wird.
Herzliche Gruesse
Georg
WinSoft
Hallo!
Der Bilora-Service ist große Klasse! Auf eine Mail hin noch am selben Tag ausführlich geantwortet! Auch auf weitere Mails prompt geantwortet!
Ich habe mit dem Bilora GT-01 allerdings ein blödes Problem an der Panasonic Lumix GH1. Wenn das Gerät auf dem Blitzschuh aufgeschoben ist, glaubt die Kamera, einen externen Blitz auf dem Blitzschuh zu haben und schaltet alle Belichtungsautomatiken unabänderlich ab und schaltet auf feste Berlichtungszeiten von nur 1/30 s in Zeitautomatik A und auf 1/160 in Blenden- und Programmautomatik. Damit kann man praktisch keine Belichtungsautomatiken mehr benutzen!
Nach Abkleben des Mittenkontakts kann man zwar wieder alle Belichtungsautomatiken benutzen, aber das Gerät erhält dann keinen Auslöseimpuls und muss manuell über die Capture-Taste aktiviert werden. Das ist sehr ärgerlich.
MfG WinSoft
hombertho
@Winsoft: Das ist in der Tat sehr ärgerlich. Vielleicht gibt es da mal einen Patch für die Panasonic. Wenn du den GT-01 aber manuell auslöst, dann kannst du es ja auch in der Tasche stecken. Über den Bilora Service kann ich mich auch nicht beschweren. Der Blitzschuhadapter ist bei mir leider gebrochen und mir wurde sofort und problemlos ein neuer zugesandt.
kleine momente
Servus, auch ich habe mir das Gerät vor einige Zeit zugelegt. Doch mittlerweile wurde meine anfängliche Begeisterung im Laufe der Zeit etwas eingetrübt. Die Gründe: a) das unhandliche und von anderer Softzware nicht zwangsläufig nutzbare SDF-Datenformat, b) keine Kontrolle des Ladezustandes des Gerätes(auch nicht während des Aufladens über USB – es erscheint immer nur die lapidare Meldung “Laden”), c) die Benennung der Dateien auf der Platte(DataNNNNNN.sdf). Konsequenz: Nach 2000 Dateien werden dann die ersten wieder überschrieben bzw. nach einem Reset des Gerätes ebenfalls, (um das zu verhindern, müsste man nach jedem Exportieren der Daten ein eigenes Verzeichnis mit dem Tagesdatum des Entladens anlegen), d) keine Möglichkeit, die Uhrzeit auf dem Gerät zu ändern, e) keine Hilfe in der Software, f) keine Aktualisierung der Firmware oder der Software über das Internet. Für einen geschmeidigen Workflow reicht die Software m.E. nicht aus. Schade.
hombertho
@kleine Momente: Perfekt ist das Gerät leider nicht, aber ich bin immer noch sehr zufrieden damit. Vor allem für den Preis. Ich hätte allerdings auch nichts gegen eine Neuauflage, die weniger Fehler hat. Den das Prinzip finde ich schon mal sehr gut.
Die Software ist leider sehr stark Verbesserungswürdig und ich würde mir da auch mehr für einen geschmeidigen Workflow wünschen. So richtig genial wäre ein Lightroom Plugin.