Deutsch mangelhaft – Rechtschreibung in Blogs
Wer meinen Blog liest, dem werden bestimmt schon die ein oder anderen Rechtschreibfehler aufgefallen sein. Garniert wird das ganze mit Grammatik und Stil Fehlern. Selbst in diesem Artikel werden sich bestimmt Fehler eingeschlichen haben, die beim Korrekturlesen übersehen wurden
Ich muss zugeben, ich bin kein wirkliches Deutsch Ass. Es war immer mein schlechtestes Fach. Hatte ich in der Grundschule noch eine drei, so war es auf dem Gymnaisum eine knappe vier. Es kam aber auch vor, dass ich eine fünf im Zeugnis hatte. Ich konnte auch einen Deutschlehrer zur Weissglut bringen, der mich in der siebten Klasse wegen einer schlechten Arbeit zusammen geschissen hatte. Dazu kam auch noch, dass immer wieder mein Schriftbild bemängelt wurde. Sie ist zu klein und zu unleserlich.
Ja es waren harte Jahre und ich war Stolz wie Oskar, dass ich in meinem Abitur Abschlusszeugnis eine drei stehen hatte
Das ist lange her und mittlerweile wurde zu allem Übel auch noch die neue deutsche Rechtschreibung eingeführt.
Zum Glück gibt es mittlerweile Computer und eine Tastatur. Müsste ich meine Blogeinträge täglich mit der Hand schreiben, dann könnte es keiner lesen. Gäbe es keine Rechtschreibprüfung, dann würden auch viele Fehler unbemerkt bleiben. Ja die moderne Technik erleichtert einem die Arbeit ungemein, aber sie ist auch kein Allheilmittel. Bei dem guten Schreibstil und der perfekten Grammatik kann aber auch kein Computer helfen.
Darf man trotz schlechten Noten in Deutsch einen Blog betreiben?
Wieso denn nicht? Na klar hat ein Leser des Blogs einen gewissen Anspruch und keiner liest gerne Blogs, die schlecht geschrieben sind, langweilen und vor Fehlern strotzen. Aber je mehr Artikel man schreibt umso mehr verbessert sich der eigene Schreibstil, die Grammatik und auch die Rechtschreibung. Wenn ich meine ersten Artikel so ansehe, dann muss ich auch oft mit den Kopf schütteln und frage mich, was ich mir dabei gedacht hatte. Mittlerweile bin ich gewissenhafter und lese auch meine Artikel nachdem ich sie geschrieben hatte noch mindestens einmal durch. Ein Lernprozess, der nie endet. Auch wenn ich nie 100% Fehlerfreiheit erreichen werde und auch meine Art zu schreiben sich nicht gravierend ändern wird. Aber ich bin kein Journalist und bloggen ist ja auch nur ein Hobby.
Deutsche Sprache – schwere Sprache?
Daniel hat heute einen Artikel geschrieben, wie man am besten Rechtschreibfehler auf seinen Blog erkennt und vermeidet. Ich muss zugeben, dass ich zu denjenigen gehöre, die einfach nach der richtigen Rechtschreibung googlen, wenn ich mir unsicher bin. Manche Rechtschreibfehler werden gerne immer wieder gemacht. Eine schöne Übersicht kann hier gefunden werden.
Wie denkst du darüber?
- Sollte man nur bloggen dürfen, wenn man gut in Deutsch war?
- Sollte man einen Qualitätscheck bei Blogs einführen und nur wer all diese erfüllt bekommt die Lizenz zum bloggen?
- Oder wie wäre es mit einem Gütesiegel?
- Verzeihst du Fehler, die du in Blogs findest oder nervt dich so etwas?
Ansonsten kann ich nur sagen: “Für Wort und Schrift haftet der Stift”





> “Sollte man einen Qualitätscheck bei Blogs einführen und nur wer all diese erfüllt bekommt die Lizenz zum bloggen?”
Ja, aber so was von … allerdings sollte es die Lizenzen unabhängig von den Rechtschreibfähigkeiten der einzelnen Blogger geben.
Und zu den anderen Fragen: ich bin noch da, das sollte wohl Antwort genug sein. ;)
Das Zitat muss ich mir merken…
PS: Warum ist eigentlich der schöne Editor mit Zitatfunktion etc. verschwunden?
Dein Beitrag passt wunderbar zu mir und meinen Blog
Trotz den vielen Fehler die ich mache schreibe ich sehr gerne in Deutsch . Ob es mit der Zeit besser wird … das glaube ich nicht , Aber die die es eine Deutsche Schule besucht haben , steht nichts dagegen das man mit der Zeit ein immer bessere Schreibweise haben wird.
zu deinen Fragen :
1 – Nein – es Darf jeder Blogen
2 – Blödsin :shock:
3 – Gütesigel – in waren Leben solsche Sigel Meistens sind “Gekauft” und entsprechen nicht immer dem was sie versprechen
4 – Natürlich – Ein fehler zu machen ist mänschlich
Ich bin Fertig ^_^ ^_^
Ja ja Google missbrauchen^^ Mach ich auch einfach das Wort in die Suchleiste und abschicken. Wenn dann nicht kommt “Meinten Sie…” ist alles ok
Mein Schriftbild in der Schule war erst zu groß, dann hab ich es umgestellt und dann wars zu klein
Ich bau auch immer kuriose Fehler ein
Die werden dann sofort aufgedeckt und bloß gestellt und dann steh ich da .. :doh:
Meiner Meinung nach kommt es nicht nur auf die Rechtschreibung an. Groß- und Kleinschreibung ist mir aber wichtig, da das Lesen dann angenehmer ist. Grammatik sowieso. Aber was auf gar keinen Fall fehlen darf, denn sonst hör ich nach 5 Sätzen auf: Absätze. *schüttel*
Es schreibt doch eh jeder, was er will und worüber er will …
Kommt ja auch sehr stark darauf an, was es für ein Blog ist… Bei nem Unternehmensblog sollten keine Rechtschreibfehler etc zu finden sein. Bei nem privaten “ich will meine Gedanken mit euch teilen”-Blog ists nicht so schlimm, denn, wenn man sich jedes Wort/Satz noch zehnmal überlegt, bleibt vom ursprünglichen Gedanken ja nichts mehr über…
und im übrigen, lieber n paar Tipp-/Rechtschreibfehler als inhaltlicher Dünnpfiff ;)
Ich muss schon sagen, dass Rechtschreib- und Grammatikfehler mich sehr stören. Zum Beispiel gerade in diesem Eintrag, der schon im ersten Absatz einen groben Schnitzer hat.
Vielleicht liegt es daran, dass ich im Deutsch LK war & seit der ersten Klasse in Diktaten immer eine Eins hatte. Manche Fehler sind einfach zu schlimm, als dass ich sie übersehen könnte. Bisher war Rechtschreibung aber kein Grund für mich ein Blog nicht zu lesen. Ich schreibe ja auch nciht perfekt und ein paar Fehler fallen zwar auf, sind aber zu verkraften.
Niemandem kann oder sollte man das Bloggen verbieten. XD
Ich bin nur genervt von Leuten, die ganz bewusst und konsequent so schreiben, wie es ihnen in den Sinn kommt.
Also, eigentlich ist doch niemand vor Rechtschreibfehlern gefeit. Sobald etwas offiziell wird, sollte allerdings die Rechtschreibung stimmen: Firmen oder Internetshops… immerhin ist das auch ein Zeichen für Seriosität. Ansonsten stört mich das wenig (bin leiden gewohnt).
Ich wurde schon das ein oder andere Mal in den Kommentaren dezent darauf hingewiesen, dass ich es in Sachen Rechtschreibung hab krachen lassen. so what. Ausserdem gibts ja meist eh mehr zu sehen als zu lesen. Lieber ein interessanter Blog mit Rechtschreibfehlern also ein stinklangweilig und alles richtig ^_^
Oh ja Rechtschreibfehler – meine ungeliebten begleiter. Wobei Grammatik und Stil Fehler bei mir weit ausgeprägter sein dürften. ;(
Denn Rechtschreibfehler versucht ich durch eben solche Prüf-Tool zu verringern.
Ich bin in Deutsch auch einen totale Null, aber ich stehe auch dazu. Oft liegt es aber auch daran dass ich einfach zu schnell tippe udn durch dass viele Tippfehler rein bekommne. Sei es Wortdreher oder ähnliches. Gut dass ich aber nicht der Einzige bin. Ich persönlich lese lieber solche Blogs die schreiben wie ihnen die Schnauze gewachsen ist wie so Al glatte dinger.;-) Beispiele möchte oich keinen nennen
@Mona Achte doch mal ein wenig auf Deine Rechtschreibung, ist ja schlimm. -> nciht <-
Ich hoffe Du verstehst Spaß. Ich hab mir vor langer Zeit mal angewöhnt alles klein zu schreiben im Internet, inzwischen aber wieder abgewöhnt. Zur Zeit hab ich aber noch Probleme mit meiner Tastatur
Die verschluckt oft Buchstaben und/oder die Shift Taste reagiert nicht. Deshalb sind mir Kommentare Funktionen lieb wo man hinterher noch korrigieren kann^^
Oh ja – ich bemerke Fehler immer sofort!
In vielen privaten Blogeinträgen gibt es welche. Komischerweise sehe ich eigene Fehler nicht immer sofort – seien es Tipp- oder Flüchtigkeitsfehler oder wirklich schlimme Schnitzer. Eigene Texte liest man wohl “anders”. Beim Lesen eines älteren Beitrages ist mir das im Nachhinein noch peinlich.
Aber egal, wie sagt man so schön: “Wer Fehler findet, darf sie gerne behalten”. – solange die Fehler den Lesefluss nicht bremsen und der Inhalt interessant genug ist, stören sie mich keineswegs.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass in dieser Hinsicht sehr schlecht geführte Blogs keinen langen Bestand haben. Da steckt dann wohl grundsätzlich nicht der nötige Ernst und Wille dahinter.
Im Ausdruck bemerke ich auch Unterschiede zwischen Deutschen, Schweizern und Österreichern – die angeblich alle Deutsch als ihre Umgangssprache bezeichnen
1. jeder soll bloggen dürfen
2. u. 3. Quatsch!
4. ja, natürlich.
LG Isabella.
So ich muss mich erst einmal für die Erwähnung bedanken :-X *danke*
Und ich muss gestehen, dass ich bei manchen Wörtern auch immer wieder zu Google greife, um zu schauen wie man es denn nun richtig schreibt xD
Deine Fragen möchte ich natürlich auch noch beantworten:
1)
nein wieso? Wie man bei mir *hust*Werbung*hust* lesen konnte, gibt es nette Tools von Duden oder Mozilla die einem auch bei der Grammatik helfen können und somit die schlimmen Fehler beseitigen ;) Und wem es stört, dass ein “das” einmal nicht mit zwei oder einem “s” geschrieben wird, der muss es ja nicht lesen :pistolen:
hier für ist übrigens dasdass.de ganz nett, als kleine Information ;)
2)
Nein … :smile:
3)
Ich würde ein Gütesiegel für Blogger mit besonders guter Rechtschreibung vergeben lassen :kaffee: so wird niemand bloßgestellt und wer eines bekommt, kann sich freuen
4)
– und schreibe auch nicht perfekt, daher werden sich auch bei mir immer ein paar Fehler einschleichen (zum Glück hat sich noch niemand beschwert
).
Ich finde es persönlich nicht schlimm, wenn in einem Blog Rechtschreibfehler o. ä. sind, denn ich selbst bin nicht perfekt – habe also nicht Germanistik studiert bzw. habe es nicht vor
@ Mona, naja den “Fehler” im ersten Absatz finde ich nicht schlimm, denn er stört den Textfluss nicht und dafür braucht mein kein Deutsch LK. ;)
Vielmehr nerven mich Fehler wie “nciht” :doh: , die wirklich nicht sein müssen … denke mal drüber nach, bevor man hier mit seinen Deutschkenntnissen prahlt.
Hmmmmmm, ein Thema das ich in einer netten Runde auch mit einigen Namenhaften Blogger bequatscht habe vor einiger Zeit.
Ich für meinen Teil finde dass es doch eher vom Vorteil ist ohne Fehler zu schreiben. Es gibt so einige Gründe weshalb. Bin aber auch selber der Typ der wild drauf los tippt und nicht einmal korrektur liest :sad:
Mir ist Rechtschreibung sehr wichtig, was wohl auch daran liegt, dass ich selbst eigentlich nie Probleme damit hatte – deswegen aber auch über jeden Fehler in einem fremden Text stolpere.
Texte voller Fehler vermitteln beim Leser eben auch den Eindruck, man hätte sich nicht wirklich darum bemüht. Warum sollte er sich dann die Mühe machen es zu lesen?
Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass Blogs nicht nur auf korrekte Rechtschreibung, sondern auch auf korrekte Typografie achten sollten (also z.B. Gedanken- statt Bindestriche und Anführungs- statt Zollzeichen verwenden). Damit verhält es sich nämlich eigentlich gleich wie mit der Rechtschreibung: Fehler stören den Lesefluss, ein korrekter Text liest sich einfacher.
Zum Korrekturlesen in meinem Blog bin ich übrigens auch meistens zu faul. Aber zum Glück meckert die systemweite Rechtschreibprüfung in Safari bei den gröbsten (Tipp-)Fehlern sofort :)
@ Markus: Huch, da hab” ich mal wieder zu schnell getippt :D Das Wort sieht bei mir fast immer so aus… ist wohl meine Schwachstelle ;)
@ marko: Ich weiß ja nicht, welchen “Fehler” du meinst, aber den falschen Fall zu nehmen, stört meiner Meinung nach schon den Wortfluss.
@Mike:freut mich, dass ich dich noch nicht meiner Rechtschreibung und Ausdrucksweise verschrecken konnte :pistolen:
Den schicken Editor musste ich leider deaktivieren, da er Probleme im IE verursacht. Ich bin noch auf der Suche noch einen passenden Ersatz. Mir ist die Entscheidung nicht leicht gefallen, aber es musste sein.
@czoczo: Du verdienst auf jeden Fall meinen Respekt
Ich bin mir sicher, dass du mit der Zeit immer mehr Übung bekommst und irgendwann schreibst du auch weniger Fehler
@Markus: Na was glaubst du, woher die ganzen falsch geschriebenen Wörter in Google her kommen
Aber genau so mache ich es
Mein Schriftbild war immer zu klein und nur mit Anstrengungen habe ich größer geschrieben. Jetzt ist es wurscht und ich kann die Schriftgröße beliebig ändern
@Flügel: Ja die Absätze sind natürlich wichtig, da bin ich ja froh, dass du meinen Artikel gelesen hast, denn da habe ich wohl zu wenige drin. Ich versuche es aber immer wieder so übersichtlich wie möglich zu gestalten
Wenn du kuriose Fehler einbaust, dann bist du sozusagen richtig kreativ beim Fehler machen
@Olli: Ja das stimmt, in professionellen Blogs sollten keine Fehler vorkommen. Da bin ich aber weit davon entfernt und daher werden auch weiterhin hier unbeabsichtigt Fehler eingebaut
Aber man kann auch Schrott mit vielen Rechtschreibfehlern bloggen
@Mona: Danke für deine ehrliche Meinung. Den Fehler im ersten Absatz habe ich ausgebessert und das ist genau der Beweis, dass eine Rechtschreibprüfung und noch einmal durchlesen auch nicht immer hilft. Ich kann es gut verstehen, dass Rechtschreibfehler stören. Ich versuche sie eben auch zu vermeiden so weit es geht, aber ganz werden sie hier nicht verschwinden.
@Pika: Das stimmt, in Webshops und anderen seriösen Webseiten kommen Rechtschreibfehler schon ein bisschen komisch und ich würde da auch ein bisschen das vertrauen verlieren.
@Crosa: Na so lange du nur dezent drauf hingewiesen wirst passt es ja. Ich wurde da schon mal vor dem Kopf gestossen. Daher auch dieser Post und mir war es mal wichtig die allgemeine Einstellung von meinem Lesern zu erfahren. Umso mehr freut es mich, dass es generell eher locker gesehen wird
@Marco: Geteiltes Leid ist halbes leid
Daher habe ich mir wirklich angewöhnt meine Artikel noch einmal vor der Veröffentlichung genau durchzulesen. So finde ich dann oft schon Fehler, vor denen es mich selber schon graut und ich denke, ob ich da wohl geistig abwesend war
@Andy: Ja das stimmt, ein paar Fehler bringen auch eine persönliche Note mit rein und ständig nachschauen ob mal alles richtig geschrieben hat stört auch sehr den Schreibfluss.
@Isabella: Da ist schön, dass du so geduldig bist und auch Fehler verzeihst
Im Urlaub hatten wir die Schweizer Version von RTL. Also da hat man schon einige Unterschiede gehört, dass ist schon ein bisschen speziell: http://de.wikipedia.org/wiki/Schweizerdeutsch Aber ich finde man sollte auch nicht päbstlicher als der Pabst sein und jeder hat auch so seinen Dialekt, den er mit einbringt.
@Daniel: Wieso macht du beim bedanken so ein Gesicht? Ja dein Artikel war gut und ich habe auch gleich ein paar passende Tools gefunden. Ich wurde leider in letzter Zeit oft drauf hingewiesen, dass ich Rechtschreibfehler mache bzw langweilig schreibe. Daher auch dieser Artikel um mal zu erfahren, wie die Allgemeinheit meiner Leser denkt.
@Tamer: Ganz meiner Meinung. Ich würde auch gerne Fehlerfrei schreiben, aber irgendwann ist halt auch das eigene Wissen und alle Tools erschöpft. Aber wenn man sich mühe gibt, dann sind die Fehlerquellen nicht so hoch.
@Ruben: Hihi, zu deiner Webseite passt das Thema ja wirklich gut
Das verstehe ich auch, dass es viele stört beim lesen und würde am liebsten auch alle meine Rechtschreibfehler beseitigen. Nur leider findet man diese nicht immer. Aber wenn ich noch in alten Artikeln welche finde, dann werden die Rechtschreibfehler auch sofort gekillt
Sicher, kleinere Fehler schleichen sich immer mal wieder ein. Davor ist man als Blogger ebenso wenig gefeit wie die Kollegen bei “qualitativ hochwertigen” Journalismus-Produkten wie SPON etc.. Häufen sich die Fehler aber oder handelt es sich um wirklich augenfällige Fehler (z.B. Copy&Paste-Fehler), wird ein Blog auch in meinen Augen schnell unseriös.
Für die Rechtschreibprüfung setze ich lieber immer noch auf meinen mittlerweile etwas abgegriffenen Duden als auf Google…
Zum Thema Gütesiegel: Da verteilt seit ein paar Wochen der Wörterbuch-Verlag PONS welche an Blogs: http://charts.pons.eu/
Und wenn mir noch ein Link-Tipp gestattet ist:
http://www.neue-rechtschreibung.net/ – ein Blog für die regelmäßige Portion Deutsch zwischendurch
Ich denke wer Rechtschreibfehler findet, der darf sie auch behalten…
Ich komme gerade von Cindy, die auch dein Thema aufgegriffen hat. Also meine Meinung dazu ist ja: Wir sind alles Hobbyblogger. Jeder bemüht sich seinen Text fehlerfrei zu Schreiben. Und da wir alle auch nur Menschen und keine Maschinen sind, schleicht sich schon der eine oder andere Fehler ein. Na und?!
Ich selber habe auch Probleme mit der Kommasetzung oder bei “das” und “dass”. Genauso rutscht mir als Österreicherin immer wieder mein Dialekt in den Text. Beispiel: “Ein bißchen” – “Ein bissl”.
Puh, viele Kommentare, die ich teilweise nur überflogen habe….
Jedenfalls finde ich es selbstverständlich, dass ein Text vor dem Veröffentlichen nochmal durchgelesen wird und wie in den Tipps von Daniel beschrieben, gibt es schon im Browser die Möglichkeit, Fehler zu vermeiden. Leider kann eine Rechtschreibprüfung nicht die dass-das-Fehler aufspüren, was viel zu häufig vorkommt. Ich mache dann immer bewusst eine Pause und denke mir, da hätte jetzt aber “dass” hingemusst, damit ich das nicht verlerne.
Ich muss aber sagen, dass ich schon einige Male ein Blogabo gekündigt habe, weil der Autor so viele Fehler gemacht hat, dass die Leserlichkeit gelitten hat. Das waren Extremfälle (Flüchtigkeitsfehler vor allem) und ansonsten bemerke ich es zwar, erwähne aber nur wirklich auffällige Fehler.
Eine Sache, die mich aber zunehmend stöhrt sind englische Zusammenschreibweisen, d.h. wenn eigentlich zusammengehörige Nomen auseinander geschrieben werden (Bsp. Deutsch Ass). Die Unsicherheit hat durch die neue Rechtschreibung zugenommen und es sieht manchmal blöd aus, aber die Wörter werden nunmal als ein Wort oder im Zweifelsfall mit Bindestrich geschrieben.
*räusper* selber Fehler eingebaut
@Marvin: Vielen Dank mit dem Tipp Pons. Da habe ich mich auch mal angemeldet. Ich bin ja mal gespannt, wie meine Webseite bewertet wird. Google kann sicher nicht den duden ersetzen. Vor allem hat der Duden noch der Vorteil, dass auch alternative Beschreibungen vorgeschlagen werden. So kann man gleichzeitig auch noch seinen Wortschatz erweitern.
@Heiko: Das sowieso, aber ich denke man sollte es auch nicht mit den Rechtschreibfehler übertreiben. Das nervt dann nur die Leser und ich kann das auch verstehen.
@Nila: Ja das stimmt, dass wir Hobbyblogger sind, aber ich habe in letzter Zeit auch schon oft böse Kommentare deswegen bekommen. Es kann ja auch nicht schaden so wenig Fehler wie möglich einzubauen. Bei dem das und dass Problem können wir uns die Hand geben. Mir geht es genauso, dass ich oft einfach nur verunsichert bin.
@JuliaL49: Ja das Thema scheint sehr gut anzukommen. Er wurde bereits 3 Stunden nach der Veröffentlichung 100 mal gelesen und 15 mal Kommentiert. Aber mich hat es interessiert, was meine Leser über Rechtschreibung denken, da ich weiß, dass ich kein Deutschgott bin
Bei dem das-dass Problem oder auch bei dem und den Problem kann leider keine Rechtschreibung helfen und das sind auch immer Punkte, wo ich mehr als einmal überlege, was nun richtig ist.
Beim Deutsch(mitoderohneBindestrich)Ass war ich auch unsicher. Google hatte mir da aber auch beide Varianten als richtig angezeigt. Am Ende entscheiden dann das los und das heißt auch nicht, dass es dir richtige Entscheidung war
Ich bin leider selbst eine Niete in Rechtschreibung, allerdings erst, seit ich von meinem Arbeitgeber gezwungen wurde ein eLearning zum Thema neue Rechtschreibung zu machen. In der Schule hatte ich immer eine 2 auf dem Zeugnis, wenn ich heute allerdings so manchen Artikel in meinem Blog durchlese bekomme ich eine Krise. (Ich korrigiere nachträglich!). Dennoch passiert es immer wieder, dass die Rechtschreibung nicht hinhaut oder dass ich Sätze zwar komplett gedacht habe, aber nur halb geschrieben habe. Mein grundlegendes Problem ist vermutlich, dass ich einfach nichr richtig Korrekturlesen kann und will.
Anyway, mich stören Fehler in Blogs nicht wirklich. Was mich aber nervt ist, wenn man sich so gar keine Mühe gibt ordentlich zu schreiben, also eher so schreibt als wäre man im Chat:
“I hab die iwie total lieb” … ne is klar…
Wir sind alle nur Menschen, also keep in blogging as good as possible :D
Achso ich habe noch was vergessen: Ich finde “Da sind Fehler in deinem Text” absolut zum Kotzen! Dämliche Klugscheisserei…
Kleiner Nachtrag: Dein Foto zu dem Text ist aber sowas von gelungen. Irgendwie hat man sofort ein Dejavu. Lol, so ähnlich sah so manche Deutschschularbeit bei mir aus :side:
Ich muss Gilly in seinem letzten Kommi noch Recht geben
@Gilly: Das mit dem Sätzen komplett gedacht, aber irgendwie komisch verdreht geschrieben kenne ich. Manchmal habe ich eigentlich auch schon den komplett fertigen Artikel im Kopf, aber am Ende klappt es dann doch nicht mit dem Texfluss und haue die derbsten Fehler rein.
Ja die komplett neue deutsch Schreibweise wie, des is abba voll süüüzzz und mit *$~ kann ich auch nicht ab und solche Artikel wird es hier auch nicht geben
Die Hinweise auf Fehler im Text sind machmal hilfreich. Es kommt halt drauf an wie man es sagt und ob man sich so drauf aufhängt, dass es eine Tragödie ist. Aber es gibt ja immer so Weltverbesser, die alles besser Wissen
@Nila: Juhu ^_^ endlich ist jemanden das Foto aufgefallen. Jetzt habe ich mir nämlich so viele Mühe gemacht eine schlechte Arbeit on the fly zu erstellen, die ich zu dem Beitrag nehmen kann
Also ich gebe mir immer große Mühe und achte auf Grammatik und Rechtschreibung. Im Zweifelsfall schlage ich nach (ebenfalls bei Google) oder ich nutze die Firefox-Korrekturfunktion.
Dennoch schleichen sich immer wieder Rechtschreibefehler ein, die im Großen und Ganzen Tippfehler sind.
Ich würde auch niemals auf den Gedanken kommen, einen Blog im Hinblick auf Rechtschreibefehler zu tadeln. OK, wenn es ganz katastrophal ist, dann klick” ich eben weiter.
@Oliver: Das ist ja schon mal sehr lobenswert, dass du dir immer Mühe machst, aber dass sieht man deinen Artikeln auch immer wieder an
Ich würde jetzt auch deswegen den Bolgbesitzer deswegen rund machen, aber wenn ich Blogs lese, die nur von Fehlern strotzen und ich selbst als Deutsch Null erkenne und dabei der Satzbau so komisch ist, dass man merkt, dass sich der Autor keine Mühe gemacht hat bzw nicht mal seinen Artikel selbst durchgelesen hatte, dann finde ich das schon komisch und meide auch den Blog.
Hallo Thomas,
wirklich interessantes Thema, aber ich bin der festen Ansicht, dass genau ein solches Gütesiegel, dass Bloggen wie es heute ist, schlechter machen würde!
Es gibt viele spontane Artikel und gerade die sind meist sehr gut, aber dass der Autor in dem Moment andere Sachen im Kopf hat, wie Gütesiegel oder Rechtschreibung ist gut so, denn sonst würde er wahrscheinlich davon absehen, den Artikel zu schreiben!
Mich stören die Rechtschreibfehler nicht! Es sollte halt nur nicht wimmeln davon!
Gruß
Matthias
@Matthias: Das stimmt ein Gütesiegel wird wohl nichts bringen, wobei ich die Idee http://charts.pons.eu/ schon recht interessant finde. Da muss man nicht unbedingt ein großer Blog sein um da aufgenommen zu werden. Kannst dich ja auch mal anmelden, wenn du lust hast. Da sind auch schon bekannte Namen drin
@hombertho: Das werde ich auf jeden Fall tun! Danke für den Hinweis!
Gruß
Matthias
Wie wär”s zum Beispiel mit “Stilfehlern” statt “Stil Fehlern”? ;)
Im Ernst: Wen schert Rechtschreibung und Co., solange man noch versteht, was gemeint ist?
@alice hive: Wäre ein Beispiel
Das stimmt so lange man es versteht, ist es auch noch in Ordnung. Solange es nicht mehr Rechtschreibfehler als richtig geschriebene Wörter sind
Das Problem sind ja nicht die Rechtschreibfehler und die Leserlichkeit der Beiträge an sich, sondern was das für den Rest des Lebens bedeutet, wo korrekte Rechtschreibung und Grammatik wichtig sind. Wenn ich (als Leser wie als Schreiber) ständig Fehler vor Augen habe, dann gewöhne ich mich daran (wie dieses unsägliche Standart) und das kann negative Auswirkungen haben.
Sprachliche Schluderei ist eine Mißachtung der Leserschaft, umgekehrt ist das Bemühen um Fehlerfreiheit und anspruchsvollen Stil ein Dienst am Leser, der selbstverständlich sein sollte. Freilich: ultra posse nemo obligatur (über sein Können hinaus st niemand verpflichtet).
@zonebattler: Sehr schön gesagt und da stimme ich dir auch 100% zu. Wobei eben auch keiner perfekt ist und Fehler nun eben mal menschlich sind
also zum ersten muss ich sagen, dass ich bei diesem thema (leider vielleicht /= ) sehr heikel bin, was daran liegt, dass sich rechtschreib- & grammatikfehler total beim lesen auswirken bei mir. ich weiß nicht obs allen so geht aber wenn zb ein das/s falsch ist muss ich immer 2x lesen bis ich den sinn verstanden habe. deswegen bin ich da so pingelig. ABER ich verfolge dein blog ja jetzt schon länger und da wäre mir das nicht aufgefallen. also ich finde dass du das schon sehr gut machst und wenn du früher schlecht darin warst hast du dich um häuser verbessert!
des weiteren sollte man sich den spaß am schreiben natürlich nicht dadurch verleiden lassen weil man schwierigkeiten damit hat. wenn man als leser merkt dass der schreiber damit probleme hat muss man halt versuchen sich drauf einzustellen (obwohl ich zugebe, dass es mir bei manchen blogs schon schwer fällt, wo die beiträge einfach so extrem vor fehlern strotzen); vor allem denke ich, dass so gewisse sachen (besonders beliebt: das/s und s/ß) grundsätzlich lernbar sind; was ich gar nicht so mag ist, wenn es den leuten einfach fürchterlich wurscht ist, ob das was sie schrieben auch nur einigermaßen richtig ist oder nicht. natürlich ist sprache flexibel und veändert sich, aber gewisse grundregeln sollte man halt trotzdem einhalten (allerdings tu ichs selber nicht immer – siehe großschreibung bei kommentaren oder beistriche – das kann ich gar nicht)
@Paleica: Danke für deine ausführliche Meinung zu dem Thema. Du hattest mich ja heute schon bei ein paar Einträgen verbessert. Wobei ich solche Verbesserungsvorschläge auch gerne entgegen nehme und auch Umsetze. Es kommt halt auch auf den Ton hat. Ich hatte auch schon pampigere Bemerkungen wie “Oh mein Gott….” oder so in der Art.
So was kann ich gar net ab und finde ich etwas unpassend. Klar gebe ich mir Mühe in meinem Blog so fehlerfrei wie möglich zu schreiben und je mehr man schreibt umso mehr Übung bekommt man darin. Mein Lehrer hat früher auch gesagt, dass man sehr viel Lesen soll und dann wird es mit der Rechtschreibung auch besser. Bei dem das/s tue ich mir immer noch sehr schwer und das lerne ich wahrscheinlich auch nie. Vielleicht sollte ich mal einen Deutsch Aufbaukurs besuchen
ja also das verstehe ich gut. manchmal passierts auch einfach dass man was falsch schreibt und wenn dann jemand richtig fies ist dann kann ich das auch nicht ausstehen. geht mir auch so wenn jemand meine interpretation zu einem projektthema nicht gefällt und dann komm was wie ”das ist ja schrecklich, das passt ja überhaupt nicht” dann kränkt mich das ja auch.
das mit dem lesen stimmt glaub ich nur bei manchen leuten oder vielleicht auch vor allem dann, wenn man als kind viel gelesen hat. ich kenne leute, die lesen total viel und könnens trotzdem nicht.
die das/s regel ist aber im grunde ganz einfach: du kannst bei jedem das versuchen, stattdessen diese/s oder welche/s einzusetzen. wenn du das wort dafür verwenden kannst (das buch, das (welches) ich gerne lesen würde) dann kommt nur 1 s. wenn du es nicht ersetzen kannst (man sagte mir, dass (welches passt hier nicht) ich mehr lesen solle) dann doppel s. ich weiß nicht ob du diese regel schon kanntest, aber falls nicht hilft sie dir vielleicht weiter (ich bin auch nicht immer ganz sicher, aber wenn ich es damit versuche liege ich eigentlich immer richtig =] )
liebe grüße,
paleica
@Paleica: Echt hast du schon solche Kommentare bekommen? Das kann ich mir gar nicht vorstellen. Bei dir kommentieren doch sehr viele und ich habe noch nie eine schlechten Kommentar gelesen. Löscht du die dann gleich? Aber das kann ich verstehen. Bei so etwas bin ich auch schnell gekränkt. Man ist ja nicht aus stein.
Also dann ist das mit dem vielen lesen doch nicht so wahr. Danke für die Regel. Die kannte ich noch nicht und ich werde versuchen mich daran zu halten.
Viele Lieben Dank, dass du heute wieder so fleißig Kommentiert hast. Habe mich riesig gefreut
lg Thomas
Das Bild um den Artikel einzuleiten gefällt mir, bzw. die Idee dazu.
@Thomas: Danke. Den wenigsten ist das Foto aufgefallen und dabei habe ich mir richtig viel Mühe gegeben
oft ist es glücklicherweise eh nicht. aber wenn kränkt es einfach trotzdem. und das dann im besten fall auch noch so mehr od weniger anonym. in einer community, in der ich vor jahren mit dem bloggen begonnen hab gibts das häufiger. deswegen poste ich da jetzt mittlerweile auch viel weniger. das geht gleich auf die persönliche beleidigende ebene und das mag ich gar nicht.
freut mich wenn ich dir weiterhelfen konnte (= das ist glaub ich so ziemlich die einzige regel, die ich kenne ^^ und ich finde sie ausgesprochen hilfreich (was nicht heißt, dass ich mich nicht gelegentlich auch mal vertippe. aber alle das/s, bei denen man sich unsicher ist, bekommt man damit in den griff)
bitte gerne. ich kommentier hier ja sehr gern (=
Persönlich beleidigt möchte man nie werden. Das gleitet an keinem ab. Ich werde mein bestes versuchen deine Tipps auch umzusetzen und hoffe das es demnächst noch weniger Rechtschreibfehler in meinem Blog zu finden sind
ja das stimmt natürlich. ein glück passier das nicht zu oft. aber manche leute nehmen halt die ”anonymität” des internets zum anlass, jegliche höflichkeits- und umgangsformen einfach zu missachten.
ach in spätestens 1 jahr bist du der perfekte rechtschreiber (=