Die Nikon D700 komplett in Einzelteile zerlegt
Die Nikon D700 komplett in Einzelteile zerlegt habe ich natürlich nicht. Ich bin ja nicht lebensmüde. So etwas sollte man auch tunlichst unterlassen und wenn dann nur vom Fachmann durchführen lassen. Aber ich habe mich getraut ein bisschen gegen meine Nikon D700 mit dem Schraubenzieher vorzugehen.
Zur Vorgeschichte…
Meine Nikon D700 hatte ich im August gebraucht gekauft. Schon ein paar Wochen später ist mir aufgefallen, dass im Sucher Staub eingeschlossen ist. Da war der Ärger natürlich groß. Aber so richtig getraut habe ich mich nicht, dass Problem selber zu beheben. Also habe ich versucht damit zu leben.
Jetzt wird es ernst…
Aber diese Woche hat es mich dann so genervt, dass ich einfach mal den Schraubenziehen genommen und den Sucher abgeschraubt habe.
Das ist eigentlich auch nicht besonders schwierig. Man muss lediglich die Schraube oberhalb des Suchers lösen und schon kann man die Abdeckung abnehmen.
Oje alles kaputt…
Die Reinigung und der Zusammenbau…
Nachdem ich dann alles mit dem Hurricane Blower vom Staub beseitigt hatte wurde der Sucher wieder mit der Schraube befestigt. Das war ein bisschen ein gefummel und ich hatte kurzzeitig die Befürchtung, dass ich die Schraube nicht mehr rein bekomme. Aber nach ein paar Versuchen hat es letztendlich doch noch geklappt
Das Endergebnis…
Die Reinigungsaktion und der Mut hat sich gelohnt. Der Sucher ist jetzt innen wieder staubfrei und man hat wieder den kompletten Durchblick. Ich hoffe der Zustand hält noch ein bisschen an, denn ich denke nicht, dass man das allzu oft machen sollte.
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Wow, das war mutig :D Ich hab schon immer Angst, wenn ich die Kamera meines Freundes benutzen darf und würde es niemals wagen, irgendwie irgendwas aufzuschrauben xD
@hannah: Ich habe ehrlich gesagt auch sehr lange gezögert. Aber am Ende hat dann einfach doch die Neugierde gesiegt. Wenn die Schraube jetzt nicht so offensichtlich gewesen wäre, dann hätte ich mich glaube ich auch nicht getraut. Ich bin auch froh, dass es am Ende so gut geklappt hat
Ich kann Hannah nur zustimmen, Respekt
ich traue mich eigentlich kaum an technischen Geräten rumzuschreiben, weil ich immer Angst habe, es später nicht mehr zusammen zu bekommen :S
@Daniel: Ja das auseinandernehmen ist ja meist das geringere Problem. Eher ist das Zusammenbauen wieder die große Hürde
Bei mir steht leider eine Sensorreinigung an. Bisher habe ich mich aber nicht getraut.
An der Verschmutzung bin ich auch noch selbst Schuld. Man sollte auf einer Motocross-Strecke nicht das Objektiv wechseln…
Sehr mutig aber gottseidank hat es sich gelohnt.
Wünsche Dir und deiner Familie ein frohes und gesundes Weihnachtsfest.
Lg,
Rewolve44
@Andreas: Oh das ist aber böse. Vor einer Sensorreinigung würde ich zurück schrecken. Wenn man das nicht richtig sauber macht, dann hat man immer den Dreck im Bild. Da würde ich auf jeden Fall eine vom Fachmann machen lassen. Die 20 Euro sind auf jeden Fall gut angelegt.
@Rewolve44: Ja ein bisschen mutig
Ich wünsche dir und deiner Familie auch ein schönes und besinnnliches Weihnachtsfest 
Viele Grüße
Thomas
Die 20€ schrecken mich nicht, vielmehr die Sorge 2-3 Tage ohne Kamera zu sein
. Aber ich werde das wohl in Kauf nehmen müssen.
@Andreas: Ja das kann hart sein. Da sollte man am besten nich die Tage nehmen, wo es viel zu fotografieren gibt. Aber irgendwann gibt es ja immer mal so eine Phase, wo man einfach auch mal ein paar Tage auf die Kamera verzichten kann.
Ich denke, nach dem Jahreswechsel wird es so weit sein. Ich werde mich erst einmal kundig machen, wo ich sie hier in der Umgebung abgeben kann.
Die Sensorreinigung hat meine Kamera auch überlebt *gg* Gut wenn man eine Gote hat, die Fotografenmeisterin ist und das Zubehör hat, so war das ganze Schnell erledigt
Aber das auseinanderschrauben war doch schon mutig
LG
Timo
@Timo: So eine richtige Sensorreinigung war es ja nicht. Hatte ja nur das Gucklock gereinigt. Beim Sensor schrecke ich noch ein bisschen zurück und würde das auch lieber professionell machen lassen.