Die Intel X25-M 160 GB SATA II SSD in einem Macbook Pro Unibody
Nachdem ich nun endgültig von der 5400er Festplatte, die ich jetzt schon seit einem Jahr besitze genervt bin und die 7200er Festplatte einfach nicht tauglich war habe ich mir nach langem überlegen doch entschieden eine SSD für mein Macbook Pro Unibody zu kaufen. Da es aber nicht irgend eine SSD sein sollte ist meine Wahl auf die Intel X25-M 160GB gefallen.
Wieso aber gerade die Intel X25-M?
Eine SSD bedeutet nicht gleich schnell. Das ist ein Irrglaube, denn gerade viele günstigere SSD Festplatten sind nicht viel schneller als Festplatten. Nein im Gegenteil. Sogar langsamer. Ich habe sogar SSDs gesehen, die nur 30 MB/s lesen und schreiben können. Wenn man schon viel Geld für eine SSD ausgibt, dann möchte man ja auch was davon haben. Daher unbedingt darauf achten, dass die SSD eine Lese- und Schreibgeschwindigkeit von mindestens 200 MB/s hat. Vor allem die Lesegeschwindigkeit ist besonders wichtig. Es wird ja mehr gelesen als geschrieben.
Die Intel X25-M hat laut technischer Beschreibung eine fantastische Geschwindigkeit von 250 MB/s. Aber nur eine Schreibgeschwindigkeit von 70 MB/s. Da sollte man meinen, dass die SSD doch nichts taugt. Aber seltsamerweise ist die Intel aber immer noch schneller als SSDs anderer Hersteller mit einer Schreibgeschwindigkeit von 200MB/s. Daher sollte man nicht nur den Angaben vom Hersteller blind glauben, sondern lieber vorher ein paar Testberichte lesen. Wieso aber Intel nun die Schreibgeschwindigkeit so niedrig angibt kann ich mir nicht erklären.
Was ist aber nun der Vorteil von einer SSD? Neben dem geringeren Stromverbrauch von 0,15 Watt im Betrieb und der geringen Geräuschentwicklung von 0 dB die fantastischen Zugriffszeiten von nur 65 Mikrosekunden. Natürlich ganz zu schweigen von der hohen Lese-/Schreibrate
Nachteile hat die SSD aber leider auch. 375 Euro für 160GB sind keine Schnäppchen. Dazu kommt, das 160GB Festplattenplatz auch nicht besonders viel ist. Da muss man schon lernen ein bisschen Ordnung auf der Festplatte zu halten.
Der Einbau und die Vorbereitung
Der Einbau der SSD ist auch nicht anders als bei einer herkömmlichen Festplatte und geht beim Macbook Pro Unibody schnell von der Hand. Da ich die Firmware Version 02HA hatte musste ich auch erst einmal die neue Firmware 02HD einspielen. Der Update Prozess ist aber auch problemlos gemacht. Einfach das ISO herunterladen, auf CD brennen und booten. Dabei ist es auch wurscht ob man ein Linux, Windows oder OS X am laufen hat.
Bei dem Betriebssystem habe ich mich gegen ein klonen meiner bisherigen Festplatte entschieden. Einerseits weil ich 250 GB Daten habe und erst aussortieren muss und zweitens weil ein sauberes neues Betriebssystem nur von Vorteil ist. Das bedeutet aber auch viel Arbeit und man muss sich erst einmal durch den digitalen Datenwust der alten Platte wühlen. Dank des Migrationsassistenten von OS X hat aber die Datenmigration schnell geklappt und ich musste nur ein paar Programme neu installieren. Was mich aber besonders überraschte ist, dass ich nach der Bereinigung echt nur 30 GB an Speicherplatz brauche. Musik und alte Bilder habe ich alle ausgelagert. Da hätte dann sogar die 80 GB Version gereicht. Aber es wird sichelichr nicht lange dauern, bis sich die Platte mit Daten füllt.
Die Platte hält bei einem täglichen Transfervolumen von 20 GB laut Intel 5 Jahre lang. Eine beachtliche Zahl, aber um unnötigen Lese- und Schreibzugriffe zu reduzieren habe ich Ich habe mich entschieden Journaling auf der Festplatte zu deaktivieren. Das geht unter OS X im Diskmanager. Allerdings nur mit einem Trick. Man muss die ALT Taste drücken. Zusätzlich habe ich bei Safari den Cache deaktiviert. Das geht auch nur mit einem Zusatztool wie mit Onyx.
Die SSD im Einsatz
Nachdem nun die Platte verbaut und die Installation abgeschlossen war ging es zum ersten Praxistest
Wie zu erwarten war, hört man jetzt kein Festplattengeräusch mehr. Das Betriebsystem startet schon mal in guten 40 Sekunden.
Als erstes habe ich gleich mal einen Test der Performance mit Xbench gemacht:
wenn man das nun mit meiner vorherigen Festplatte vergleicht, dann sind das wirklich Wahnsinnswerte
Den Unterschied merkt man auch beim Arbeiten. Programme gehen sofort auf und vieles geht einfach viel flüssiger. Auch das Surfen im Web ist mit der SSD viel schneller geworden. Ganz zu schweigen, dass nun Programm wie Lightroom im Gegensatz zu vorher “fliegen”. Natürlich hätte ich auch nichts dagegen, wenn es noch schneller wäre
Angeblich werden SSD Festplatten mit der Zeit langsamer. Aber von diesem Problem sind ja auch normale Festplatten betroffen. Wie sich die Platte nun im Langzeittest schlägt kann ich freilich noch nicht sagen, aber ich habe da keine großen Bedenken.
Mein Fazit ist ganz klar
Eine SSD ist eine feine Sache und wer einmal eine SSD im Notebook hatte wird sie nicht mehr so schnell her geben. Es macht einfach Spass ohne bremsende und nagelnde Festplatte zu arbeiten. Vor allem bei der Bildbearbeitung wo doch sehr viele Daten hin und her geschaufelt werden merkt man schnell den Unterschied zu einer herkömmlichen Festplatte. Der hohe Preis schreckt zwar ab, aber wer Komfort haben möchte, der muss halt einfach mal etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür werden die Nerven geschont und das ist unbezahlbar
Wer darauf hofft, dass die SSD Festplatten bald günstiger werden, wird schnell enttäuscht. Ich beobachte den Markt schon seit Ende September 2009 und die Preise sind seitdem eher gestiegen als gefallen. Es wird also noch eine Weile dauern, bis SSD im Low Cost Bereich ankommen werden. Wer aber nicht so viel Geld ausgeben will und auch nicht so viele Daten hat, der kann alternativ auch die Intel SSD X25-M Postville 80 GB nehmen. Dann muss man nur noch knapp über 200 Euro für den Geschwindigkeitsboost blechen.
Wer Angst wegen der Haltbarkeit hat, der braucht sich bei der Intel X25-M auch keine Gedanken machen. Laut Hersteller hat die SSD eine MTBF von 1.200.000 Stunden, 50.000 On/Off Zyklen und eine minimale Lebenszeit von 5 Jahren bei einem täglichen Datendurchsatz von 20 GB. Eine ordentliche Zahl und in den 5 Jahren wird sich sicherlich auch noch einiges tun. Die kompletten technischen Daten kann man hier in diesem pdf nachlesen.
Für mich ist die SSD optimal und die gesparten Nerven durch den Geschwindigkeitsvorteil machen auch den Mehrpreis schnell wieder wet






Hatte auch schon mal über den Kauf einer SSD als Systemplatte für meinen Desktop nachgedacht. Dann allerdings eine etwas kleinere Ausführung, weil meine restlichen Daten auf eine normale Festplatte gespeichert werden. Die Preise sind aber Anfang des Jahres zumindest ein wenig gefallen, wenn auch nicht sehr stark ;)
160GB sind nicht viel? Ich hab ein Netbook, ein 13” Notebook für die Arbeit und ein 15” für daheim (Internet und Filme). Und der 15” hat gerade einmal 45GB, und das reicht vollkommen.
Ich hab ein Lenovo ThinkPad x301 mit SSD und der Kauf war die beste Entscheidung.. ist zwar schon recht teuer aber lohnt sich auf jeden Fall.
Gibt ja inzwischen auch shcon wirklich genug Hersteller (auch günstigere!), die ab Werk SSDs einbauen, Samsung usw.
Für meinen Laptop überlege ich mir das auch, allerdings gibt es wenige SSD’s mit 1,8″ Größe und ZIF-Anschluss…
Einen Desktop-Rechner rüstet man meines Erachtens eher mit einem RAID aus und wird damit glücklich. Ich ziehe aus meinem 2*400GB-RAID1 knapp 120MB/s beim Umkopieren von Bilddateien raus, das ist für ~80Euro (Raid-Controller war onboard) sicher ne anständige Leistung. Und man hat halt 800GB Speicher ;)
Viel Spaß mit der SSD!
Beste Grüße,
Uli
Beim Kauf meines neuen MBPs habe ich auch mit dem Gedanken einer SSD gespielt. Da es aber mein Hauptrechner sein und alles an Bildern und Musik drauf sein soll, sind mir die Kapazitäten auch noch zu gering und somit zu teuer. Was verbaut Apple denn, wenn man beim Kauf gleich eine SSD haben will?
Im Text hast Du einen kleinen Bug: “Es wird ja mehr geschrieben als gelesen.” Das meintest Du sicher anders herum. ;)
Grüße
derhenry
*neidischgugg*…
Bei “nur” 160GB müsste ich allerdings ganz schön aussortieren, hatte es bei meinem mbp ja geschafft nach 2 wochen nur noch 50gb freizuhaben…
@Nils: Damit man die Platte im Desktop verbauen kann ist noch ein 3,5 Zoll Rahmen mit inbegriffen. Für den Desktop würde vermutlich auch eine 40 GB SSD für das Betriebssystem ausreichen.
@Tobi: Da ich jetzt schon seit über einem Jahr eine 500 GB Platte in meinem Notebook hatte bin ich schon ein bisschen verwöhnt. Vor allem ist das Notebook mein einziger Rechner und ich habe da auch alles drauf. Durch die Bildverarbeitung hat man oft Bilder die 100 MB und größer sind. So kommen bei 10 Bildern schnell mal 1 GB zusammen. Ich wollte am Anfang sogar eine 256 GB Platte kaufen. Aber das wäre dann wirklich zu viel des Guten gewesen. Ich habe aber bei ebay auch schon oft gelesen, dass jemand seine 256 GB SSD Platte verkauft, weil sie ihm doch zu klein ist
@nils k: Ja bei den standardmäßig verbauten Platten wäre ich aber allerdings etwas vorsichtig. Hier werden nicht immer die besten SSDs verbaut.
@Uli: Es gibt ja sogar schon Notebooks, die ein Raid eingebaut haben. Aber dann hat man immer noch das Problem mit der Lautsärke und der Vibration. Ich bin ja nicht so wirklich glücklich mit meiner 7200er Platte geworden. Was natürlich noch besser ist: Ein SSD Raid
Im Serverbereich gibt es so etwas schon und da hat man einen Traum von Transferraten. Aber natürlich auch ein Alptraum im Preis
@derhenry: Apple verbaut standardmäßig Toshiba und Samsung SSD die nicht sonderlich schnell sein sollen. Dazu kommt noch, dass du einen saftigen Aufpreis zahlst. Eine Festplatte in einem Macbook zu wechseln ist eine Sache von Minuten und da lohnt es sich selber eine Nachzurüsten. Früher war das nicht so einfach. Beim Ibook musstest das ganze Gerät zerlegen um da ran zu kommen.
Danke für den Hinweis. Ich habe es geändert
@Olli: Das mit dem Aussortieren ist sogar leichter als gedacht. Ich habe mir halt jetzt noch einen Mac Mini und ein Storage besorgt, damit ich alle Daten, die ich nicht immer dabei haben muss auslagern kann.
@Thomas: Sicher holt man mit nem Flashraid mehr raus ;) Vor allem im Serverbereich macht das schon Laune. Ich durfte vor kurzem eine Oracle Exadata V2 anfassen, die auch ein “paar” SSD’s drin hat. Das macht dann Laune ;)
Aber um wieder auf den Boden der Tatsachen zurückzukommen: Für das Geld von 2*400GB bekommt man halt noch nicht mal eine SSD ;)
Hi,
toller Bericht. Die Festplatte in meinem MacBook Pro nervt mich mittlerweile auch und ich bin am Überlegen, ob ich nicht auch den Schwenk auf SSD mache. Wenn das nicht so teuer wäre und so wenig Platz bieten würde … :P
Ich bin auf deine Langzeiterfahrungen gespannt!
Gruss,
Adrian
@Uli: Ja aber mal träumen darf man ja
Da für mich ja kein Raid im Notebook in Frage kommt musste ich tiefer in die Tasche greifen und eben eine SSD kaufen. Aber ich habe hier noch ein Storage/Raid mit 2*1,5 TB und das war genauso teuer.
@Adrian: Ich hatte ja auch lange überlegt und mir vor ein Wochen noch die 7200er Platte gekauft. Aber das war eine Katastrophe und so habe ich mich doch entschieden eine SSD zu kaufen. Das war eindeutig die bessere Wahl. Das Auslagern der meisten Daten war sowieso längst überfällig. Ist ja eigentlich auch Wahnsinn, dass man vorher über 500 GB durch die Gegend geschleppt hat.
Hallo Thomas,
also mit dem Preis kann man echt nichts sagen und das der Einbau sich so einfach gestaltet, hätte ich jetzt nicht gedacht!
Super und die Daten sprechen natürlich einen deutliche Sprache!
Gruß
Matthias
@Matthias: Doch da hat Apple was dazu gelernt. Wobei bei den neuen Macbooks 17″ es schon wieder schwerer gemacht wurde. Da sind wohl die Umsätze für Umrüten von Hardware eingebrochen, weil es ja jeder selber machen kann.
Wa sich aber nicht geändert hat ist die Wärmeentwicklung. Komischerweie wird die Stelle genauso warm wie mit Festplatte. Finde ich aber kein Nachteil, da sonst meine Hände frieren würden
Danke für die Info!
Ja muss ich schauen, was ich jetzt mache, abwarten und teetrinken, bzw. zumindest warten bis nach dem Urlaub!
Gruß
Matthias
Oookay, ich wusste doch schon vorher, dass es für mich teuer werden wird deinen Erfahrungsbericht zu lesen.
Wie schaut’s bei so einem Festplattenwechsel eigentlich mit der Apple-Garantie aus? Nicht, dass es nachher heißt, dass diese verfällt sobald ich auch nur die Festplatte wechsle. Zudem muss ich glaube ich mal rausfinden, wie ich die einbauen kann: bei meinem 13″-MBP aus 2009 scheint die Unterseite, wenn ich jetzt nicht total verwirrt bin, aus einem Stück zu sein.
@Matthias: Du hast die Ruhe weg. Mir würde es da nicht so gehen
@Mike: Ja lange hat es nun gedauert. Wenn es den ganzen Ärger nicht gegeben hätte, dann wäre ich schon vor 2 Wochen im Besitz dieser tollen SSD. Nein bei dem Festplattenwechsel verfällt die Garantie nicht. Der Wechsel ist auch ganz einfach: http://www.ifixit.com/Guide/Re.....ment/816/1 Den Deckel vom Akku abmachen und dann kommt die Festplatte zum Vorschein. Du musst auch nur eine Schraube lösen und schon hast du die Festplatte in der Hand.
Probleme gibt es im Moment keine. Was mir noch aufgefallen ist, dass natürlich das Gehäuse etwas wärmer wird. Ist ja auch logisch, weil die Festplatte sich ja durch die Bewegung von innen gekühlt hatte. Aber dafür sind die Fingerchen jetzt mollig warm
Mit der Garantie-Geschichte fällt mir auf jeden Fall schon mal ein großer Stein vom Herzen – sonst hätte ich mit Sicherheit noch EUR 100,- oder mehr für den Einbau beim Apple Service Partner (oder wie auch immer sich das genau schimpft) hinlegen dürfen. Vielen Dank auch für den Link, allerdings ist bei meinem Modell wie gesagt unten alles aus einem Guss – ich werde also wohl die gesamte Unterseite abnehmen müssen.
Was mich jetzt noch interessieren würde ist die von dir angesprochene Wärme. Weißt du ob sich SSDs in Sachen Abwärme stark unterscheiden? Wie warm wird’s denn „genau“ an den Fingern? Ich hoffe doch sehr, dass nicht die vereinzelten Spitzen die der Akku erreicht übertroffen werden? Bin also weiterhin gespannt.
@Mike: Okay, dann ist es bei den neueren so. Aber da sind es auch nur ein paar Schrauben. Die Anleitung solltest du auch auf der Seite finden. Ram und Festplatte darfst du problemlos tauschen. Nur wenn du bei anderen Dingen was machst verfällt die Garantie.
Eine genaue Temperaturangabe kann ich dir nicht machen. Ich würde sagen es ist ein bisschen wärmer. 2 Grad oder so. SSD sind ja Stromsparender als Festplatten, aber es fließt halt auch Strom und dadurch werden die Dinger auch warm. Es wird aber nicht heiß und dem Akku kann auch nichts passieren. Wenn es zu warm wird, dann läuft ja auch der Lüfter höher und kühlt. Die SSD die ich jetzt eingebaut hab ist nur halb so dick wie eine Festplatte. Der Rest ist nur ein Plastikrahmen, damit die 9,5mm auch erreicht werden.
Solange meine Garantie nicht in Gefahr ist, sehe ich mich technisch zum Glück schon in der Lage eine neue Festplatte einzubauen – wäre halt nur sehr schade, wenn auf einmal meine dreijährige Garantie nach einem halben Jahr ein Ende fände.
Also ist der von dir beschriebene Temperaturanstieg (unabhängig davon wie viel Grad es nun letztlich sein mögen) in einem akzeptablen Rahmen? Was ich meine: ich habe nichts gegen wärmere Finger solange nicht a) der Lüfter ständig anspringt oder b) meine Finger aufgrund schmelzendes Plastiks eine Liaison mit den Tasten eingehen.
Hallo
erstmal Danke für den gut verständlichen Artikel.
Ich beschäftige mich seit nem guten halben Jahr in mein MacBook Pro 15” eine SSD zu verbauen.
Leider komplett ohne Erfolg
Sowohl ein Runcore SSD als auch eine Mac_Platte von OCZ (Vertex) geben keinen Mucks von sich.
Ob geklont, neu installiert, wiederhergestellt, nach etwas 10-20 Minuten an dem Controller stellt die Platte den Dienst ein und der Rechner friert ein. Die Platte geht rreibungslos an meinem Dell XPS welches ich für Spiele habe, aber der Mac mac das nicht
Problem scheint wohl die Apple-Bremse für die Schnittstelle zu sein. Hast Du da irgendwas ‘umschiffen’ müssen/können?
Würd mich freuen wenn Du noch eine Idee hast, die vielleicht weiterhelfen könnte.
Grüße
Rolf
@Mike: Nein Lüfter springt deswegen nicht öfters an und auch keine Verbrennungsgefahr. Man merkt eben nur einen leichten Temperaturanstieg. Nichts wildes und ich kann dir da grünes Licht geben
@Rolf: Hallo Rolf, das hört sich ja gar nicht gut an. Du hast aber nicht das Unibody Macbook Pro? Also ich habe die Platte angesteckt, installiert und schon ging alles reibungslos. Ich musste nichts umschiffen und ich musste auch nichts an den Einstellungen ändern. Daher kann ich leider zu dem Problem auch nicht viel sagen. Die einzige Lösung, die mir da einfällt ist, dass du die Platte im Windows System mit einem Tool konfigurierst. Bei Intel war eines dabei. Unter Linux gibt es auch ein Befehlszeilenprogramm hdparm mit dem du die Leistungswerte einstellst. Ich erinnere mich gehört zu haben, dass es bei den alten Macbook Pro Probleme mit SATA II gibt.
Tut mir leid, dass ich keine weiteren Ideen zu dem Problem habe. Vielleicht hat hier jemand noch eine Lösung und meldet sich bei dir.
Viele Grüße
Thoma
Verflucht, dann hält mich jetzt wohl kaum noch was davon ab. Ich würde zwar gerne abwarten wie deine Langzeiterfahrungen sind, aber wie ich mich kenne wird das wohl nichts werden. Nur gut, dass du schon weißt, dass ich dich dafür hasse.
;-)
@Mike: Irgendwann schickst du mir noch eine Briefbombe
Sollte ich vielleicht noch auf meinem Blog eine Warnung anbringen, dass es teuer werden kann diesen zu lesen 
Ich würde auch an deiner Stelle warten wie meine Langzeiterfahrungen sind und so in 2 oder 3 Jahren schlägst du dann zu
hehe, die Vorschläge wären definitiv ein Fall für den
!
Aber so eine Warnung wäre vielleicht tatsächlich nicht verkehrt…
Hab nen MBP Late 2008 Unibody 15″ 2.4 GHz 2GB 250GB, Snow Leopard und neueste EFI (Firmware). Will mir auch die Intel X25-M zulegen :D ABER: An diversen Stellen lese ich, das es nicht funktioniert!! Der Mac soll einfrieren, das soll total der Murks sein. Aber wie ich sehe hast du ja noch diesen Unibody MBP wo man den Akku raus nehmen kann. Ist genau wie meiner. Jetzt bin ich wirklich verwirrt. Denn ein anderer Blogger meinte nämlich, das MBP Unibody inkompatibel mit Intel X25-M ist. Damn… knappe 400 Taler und die Unsicherheit, ob es funzen wird… und wenn nicht, wird’s mit dem Umtausch wahrscheinlich schwer, da die SSD ja schon beschrieben wurde. Oder? Kannst du genauere Angaben dazu machen welche Firmware du hast, und welches Modell genau? Wenn das mit meinem übereinstimmt, hat Intel einen neuen Kunden ;)
(die müssen sich über Apple echt ärgern…)
@Horst: Ja ich hatte mein MBP auch Ende 2008 gekauft als die Unibodys gerade heraus gekommen sind.
Das mit den Problemen verwundert mich. Ich habe davon noch nie gehört. Ich habe jetzt die SSD eine Woche täglich mindestens 9 Stunden im Einsatz und hatte keinerlei Probleme. Wie ich im Bericht geschrieben hatte habe ich nur lediglich die Firmware aktualisiert. Aber auch mit der alten Firmware gab es keine Probleme.
Ist klar, dass man nicht einfach mal 400 Euro für ein Experiment ausgibt, aber wenn du die Platte bei Amazon kaufst, wo sie im Moment auch am billigsten ist kann man auch ohne Probleme umtauschen. Allerdings natürlich nur ohne Daten :-P.
Kann sein, dass es Montagsmodelle gibt, aber von meiner Seite kann ich sagen ist alles in Ordnung und läuft Super. Kann natürlich nicht sagen wie es in einen Monat oder einem Jahr aussieht, aber ich habe da auch keine bedenken, da ja Intel auch Garantie gibt. Ist ja keine Noname Marke. Das war auch ein Grund, wieso ich mich eben für die Intel entschieden hatte.
Macht sinn. Du meinst also, selbst wenn ich da Snow Leopard drauf installiere und es funzt nicht, nimmt Amazon das Ding zurück? ;)
Zu meinem MBP muss ich noch sagen, das ich eines der Modelle mit fehlerhaftem Logicboard erwischt habe. RAM Upgrade = impossible. Bin auf 2 GB beschränkt. Hatte original Hynix RAM von Apple probiert, und wie bei vielen anderen MBP ist da nix zu machen :( hoffe das wirkt sich nicht auf die SSD aus. Jemand meinte mal, ne SSD ist wie “unbegrenzt viel RAM” ;)
Am billigsten sind die übrigens bei mindfactory. Habe über den Laden auch alle Teile für meine 3D-Workstation gekauft. Die Leute dort sind ziemlich geschmeidig/anständig. Gibts eigentlich irgend einen nennenswerten Unterschied zwischen der 80er und 160er, bis auf die Speicherkapazität?
Ah, hier hab’ ich es: http://www.macuser.de/forum/f1.....bp-495242/
dort beschreiben einige Mac User das Problem beim MBP mit der SSD. Liegt an einem fehlerhaften SATA Controller oder sowas. Kommt wohl wirklich auf einen Versuch an.
@Horst: Also das wird wohl nur die alten Macbooks ohne Unibody betreffen. Wie du im Screenshot siehst habe ich ja die volle Geschwindigkeit. Das mit dem Problem mit dem Hauptspeicher ist aber übel. Ich habe 4 GB drin und keine Probleme. Dabei hatte ich auch eine der ersten Unibody Modelle die in Deutschland raus gekommen sind. Aber da eine SSD ja wie eine Festplatte funktioniert und auch als solche erkannt wird sollte es keine Probleme geben.

Mit Mindfactory habe ich leider nicht so gute Erfahrungen gemacht. Vor allem gab es eine lange Lieferzeit. Dazu kommt bei Amazon kommen ja keine Versandkosten mehr dazu und bei Mindfactory schon und ich konnte bei Amazon bis jetzt immer problemlos umtauschen. Allerdings weiß ich natürlich nicht wie es mit Festplatten aussieht. Aber wenn alles Ordnungsgemäss wieder verpackt und zurück geschickt wird, sollte das aber auch kein Problem sein. Daher also am besten einfach vorsichtig aufmachen.
Ich bestelle mittlerweile so viel wie es geht bei Amazon, weil selbst wenn es ein paar Euro teurer ist weiß ich, dass ich keine Probleme zu erwarten hab und auch schnell geliefert wird. Billiger als im Offline Laden ist es auf jeden Fall. Natürlich würde ich natürlich auch ein paar Euro verdienen, wenn du über den Link bestellst
Aber Spass beiseite. Wenn du dich dazu entschlossen hast eine zu bestellen, dann darfst du gerne auch noch deine Erfahrung damit hier schreiben. Würde mich interessieren
Viele Grüße
Thomas
Ich stimme dir im Fall Amazon zu. Bestelle dort auch bevorzugt wegen den von dir angesprochenen Punkten. Leider ist die SSD dort nicht direkt von Amazon erhältlich sondern nur von einem Drittanbieter. Ich glaube schon das Amazon da ein Auge drauf hat, das diese Anbieter “vernünftig” sind und gewisse Regeln befolgen. Andererseits sind halt auch einfach nur irgendwelche Anbieter…keine Ahnung ob ich mein Amazon-Vertrauen für einen gewissen Aufpreis auch auf Drittanbieter bei Amazon übertragen kann. Ich erhielt mal von einem Drittanbieter eine Lieferung die schlechter verpackt war als von Amazon gewohnt, und noch dazu keine Rechnung oder Rückgabe-Infos bei lagen. Daher denke ich ist es ziemlich wurscht. Jegliche RMA würde wahrscheinlich über die kleine Klitsche laufen und nicht über Amazon, von daher… hmm… schwierig.
Na ja zur Not könnte ich die “inkompatible SSD” noch mit meiner nagelneuen selfmade 8-core 3D-Workstation nutzen ;) die geht zwar jetzt schon ab wie Schmitz’ gedopte Katze, aber damit dann erst recht. Ist grad ne WD VelociRaptor 10k rpm drinne.
@Horst: Bist du da sicher? Ich habe gerade meinen Link da oben angeklickt und da erscheint genau der Preis und direkt von Amazon. Es stimmt da muss man manchmal schon aufpassen, dass man nicht an einem Drittanbieter gerät. Manchmal hilft es auch nur, wenn man sich die anderen Preise anzeigen lässt und dann ist Amazon auch mit dabei. Auch wenn es mit ein paar Euro teurer ist holt man es mit den Versandkosten schnell wieder ein. Mich stört bei Amazon leider, dass man nicht bei einer Suche drittanbieter ausklammern kann. Ich und andere sind schon ein paar mal drauf rein gefallen. Da ist das mit der Garantieabwicklung natürlich manchmal wirklich schwieriger. Ich hatte bis jetzt aber immer das Glück, dass ich keinen Ärger hatte.
Also wenn du die SSD dann in den 8core…wahnsinns Maschine rein steckst, dann fängt das Ding doch zu fliegen an
Ich bin mit der SSD immer noch sehr zufrieden und bis jetzt auch keine Ausfälle. Wenn du Angst hast kannst du noch den http://www.corecode.at/smartreporter/ Installieren. Der hält dich in der oberen Leiste immer auf den laufenden wie es deiner SSD geht.
Hi,
hast Du das Filesystem auch mit “noatime” gemounted und den Sudden Motion Sensor abgeschaltet?
@zack: Danke für den Hinweis, dass habe ich doch gleich mal gemacht
Habe mir nun die gleiche Platte gegönnt, ist zwar etwas teurer als vergleichbare Platten, bei dem Preisniveau spielen 40 € mehr oder weniger keine Rolle mehr. Kann nur bestätigen, dass die Platte super ist. Geht alles bedeutend schneller. Im Desktop PC sollte man allerdings eine HDD als Zweitplatte mit einsetzen um große Dateien auszulagern.
Vor der Nutzung immer erst Firmware Update aufspielen, das gibt nochmal extra Power. So nun muss ich noch defragmentieren
Hi,
na wie sieht es denn mit den “Langzeiterfahrungen” unter OS X aus.
Der letzte Kommentar ist nun fasst 6 Monate alt und mich würde mal interessieren, ob die Platte noch lebt.
Ich interessiere mich eigentlich eher für eine 256 GB-SSD aber es dürfte wohl noch etwas dauern, bis diese Dinger auch bezahlbar werden. Vielleicht wird es also doch eine 160 GB für den Einstieg am Mac Pro die dann später ins MBP wandert.
Grüße,
Torsten.
@Torsten: Ich bin immer noch schwer begeistert und habe den Schritt zu einer SSD nicht bereut. Ja klar sie war etwas teurer, als eine normale Festplatte, aber dafür ist jetzt eine Ruhe und das Macbook fliegt. Auch noch nach einem halben Jahr.
Das einzige Problem war, dass mir auch der Platz zu wenig wurde und daher habe ich eine zweite Festplatte in mein Macbook Pro eingebaut:
http://www.hombertho.de/2010/0.....-es-getan/
@hombertho: Das klingt ja richtig gut.
und habe entsprechend viele VMs laufen. Mein Plan wäre dem System (OS X) eine SSD und den lokalen VMs eine zweite SSD zu spendieren. Hast Du schon Erfahrungen mit SSDs in Zusammenhang mit VMware oder Parallels sammeln können? Ich könnte mir vorstellen, dass ‘ne virtuelle Festplatte auf einer SSD ordentlich Schub bekommt.
Mal etwas konkreter: Ich entwickle Windows-Software auf einem Mac Pro
@Torsten: Na klar habe ich ein Parallels mit Windows 7 laufen. Das ist schon ein wahrer Traum. Das Betriebssystem fliegt förmlich und kein geratter der Festplatte. Es ist wirklich ein Unterschied wie Tag und Nacht. Die Festplatte im Macbook ist zwar schon so recht leise, aber wenn du mal eine SSD hattest kommt der das Geräusch unerträglich vor. (Bei einem Kollegen ohne SSD erst getestet). Ich habe eben alle nötigen Daten auf der 160GB SSD und meine Musik, Bilder und sonstige Daten, die ich nur ab und zu brauche auf der zweiten normalen Festplatte ausgelagert. Diese aktiviere ich dann bei Bedarf und sie schaltet sich auch von selbst wieder aus, wenn man sie nicht braucht. Dann ist auch wieder komplette Ruhe
@homberto: Das klingt ja schon wieder richtig gut. Mist
Dann warte ich jetzt nur noch auf die Rückmeldung vom lieben Rob-ART (barefeats.com) zu den neuen Grafikkarten im 2009er 8C-Nehalem und dann ist Mac-Pro-Schraub-Tag. Irgendwie freue ich mich drauf aber irgendwie auch wieder nicht. Mac-Schrauben geht immer gleich so ins Geld
Servus, erstmal besten Dank für Eure Spitzeneinführung in die MBPSSD-Welt. Mein MBP (anno Domini 2005, mit 100GB und 2.0 Intel Core Duo) ist permanent am Anschlag, was Kapazität und Leistung betrifft. Momentan überleg ich mir einen neuen Rechner zuzulegen (teuer) oder es mit etwas Aufputschmittel in Form einer neuen Platte samt neuem OS zu probieren.
Dachte an eine normale 320er (günstig) ODER aber an eine SSD (auch teuer). Da ich 90% der Daten auslagere, sollte eine 160erSSD ausreichen. Macht das Eurer Meinung nach Sinn oder streiken nach 5 Jahren Dauerbetrieb sowieso demnächst CPU, Bildschirm, Motherboard, Bremsen und Kupplung?
Danke für Eure fachkundigen Einschätzungen! Gruß, Joa
@Joa: Also da würde ich mir keine Sorgen machen. Das Macbook ist doch sehr robust und falls es dann doch kaputt gehen sollte, dann kannst du die SSD Problemlos in deinen neuen Rechner übernehmen. Als ich die Anleitung geschrieben hatte, besaß ich auch noch ein 15 Zoll Macbook Pro. Mittlerweile habe ich ein 17 Zoll gekauft und die SSD Übernommen. Klappt einwandfrei
Hallo allerseits,
ich kann nur positives berichten. Ich habe seit einem Jahr eine 256 GB SAMSUNG MMDOE56G5MXP-0VB in meinem MacBook Pro late 2008 und bin immer noch begeistert von der unglaublichen Performance. Ich habe mir eine zweite HDD anstatt des DVD-Laufwerks eingebaut (OptiBay) und habe so insgesamt 768 GB zur Verfügung – das rockt. Weiterhin habe ich mir ein Apple Script gebastelt zum an- und abschalten der 2. Platte, das spart Strom und ist schön leise, wenn man die 2. Platte nicht braucht.
Zusätzlich habe ich mir ein externes Superdrive von Apple geleistet (weil es schön ausschaut und zum MBP passt), bei Ebay einen Adapter für 15 € bestellt und die kleine Leiterplatte im Superdrivegehäuse ausgetauscht – jetzt kann ich das Apple Superdrive an jedem x-belibigen Computer mit USB-Anschluss stecken.
Also ich kann mir das anders gar nicht mehr vorstellen – Photoshop CS4 in 2 Sekunden gestartet – noch Fragen?
Viele Grüsse
Flint
@Flint: Genauso habe ich es auch mit der 2. Festplatte. Absolut perfekt und ich vermisse auch kein DVD Laufwerk
Einziger Kritikpunkt war der schwierige Einbau des Optibay. Das hat mich teilweise schon zur Verzweiflung gebracht.
Ich würde es jederzeit wieder machen und ohne SSD würde mit was fehlen