Das externe Raid Gehäuse Fantec QB-35RFE – Die günstige Alternative zu einem Drobo
Ich hatte vor ein paar Tagen über online Webspeicher geschrieben und da schien es zu Missverständnissen gekommen zu sein. Das lag vielleicht auch daran, dass die Überschrift etwas unglücklich gewählt wurde. Natürlich wollte ich mit dem Artikel nicht sagen, dass externe Festplatten für ein Backup ungeeignet sind. Nein eher im Gegenteil, ich habe da eine richtig gute externe Festplatte, die für die Sicherheit meiner Daten sorgt.
Darf ich vorstellen meine externe Festplatte
Wenn man zu dem FANTEC QB-35RFE externe Festplatte sagt ist das schon fast etwas untertrieben. Es ist ein kleines Storage, in dem bis zu vier Festplatten im Raid Verbund betrieben werden können. Ein wichtiges Kaufkriterium für mich, da ich vorher zwei externe Platten hatte, die sozusagen im manuellen Raid 1 Modus synchronisiert wurden. Da eine Datenkonsistenz zu halten ist mehr als müsig und viel zu umständlich.
Ein weiteres wichtiges Kaufkriterium war der SATA und Firewire 800 Anschluss. USB ist einfach ungeeignet, wenn viele Daten übertragen werden müssen. Da kann ein Backup schnell zu einer Zerreißprobe werden. Ganz abgesehen von der hohen CPU Last, die den ganzen Rechner komplett lahm legt und den Lüfter zum heulen bringt.
Bei mir läuft der FANTEC QB-35RFE in einem Raid 5 Verbund mit 4 x 1,5TB Festplatten von Seagate. Wieso so viel? Ganz einfach. Wenn man mal ein Raid erstellt hat, dann kann man leider nicht einfach größerer Platten rein stecken. Da muss man das Raid komplett neu aufbauen und verliert dabei natürlich auch die kompletten Daten, die bisher darauf gespeichert wurden. Jetzt habe ich zwar mit 4,5 TB sehr viel Speicher zur Verfügung, der bei weitem nicht ausgelastet ist, aber dafür habe ich auch für lange Zeit meine Ruhe. Ausserdem habe ich eine SSD Platte in mein Notebook und muss sehr viele Daten, wie Bilder, Musik und Filme extern auslagern.
Ich habe den FANTEC QB-35RFE jetzt schon seit über ein halbes Jahr und sehr zufrieden mit diesem Mini Storage. Es arbeitet sehr zuverlässig, ich habe sehr schnelle Übertragungsraten mit dem eine Bildbearbeitung direkt von dem Raid auch problemlos möglich ist und ich weiß, dass ich bei Raid 5 die Sicherheit habe, dass eine Platte ohne Datenverlust ausfallen kann.
Über das Design des FANTEC QB-35RFE kann ich auch nichts negatives sagen. Eine wertige und massive Verarbeitung. Einzig der Frontdeckel nervt etwas beim öffnen. Aber da man den Deckel nur zur Erstinstallation öffnen muss ist es wirklich nicht sehr störend. Der verbaute Lüfter hat einen Temperatursteuerung und dreht in drei Geschwindigkeiten. Die Lautstärke des Lüfters ist nicht besonders störend. Das liegt aber auch daran, dass die Festplatten viel lauter sind. Leider hat das Gehäuse keine Geräuschdämmung, aber bei welchen externen Festplattengehäuse findet man so etwas auch schon? Ich habe das Problem mit einem längeren Kabel gelöst. Das Storage habe ich damit in einem Schrank verstaut und stört mich so nicht
Vor allem hatte ich mich für den FANTEC QB-35RFE entschieden, weil mir der Drobo einfach zu teuer war. Wer sich für die kompletten Daten interessiert, findet hier das Datenblatt.
Wie viel Sicherheit brauchen die Daten?
Wie wichtig sind die persönlichen Daten? Da haben viele eine andere Sichtweise. Ich habe einen Kollegen, der sagt, dass er kein Backup macht, weil “Wenn weg, dann weg”. Alles ist ersatzbar und so wichtige Daten hat er nicht. Andere können nicht genug Backups haben und sichern lieber zwei bis dreimal. Damit man ganz auf Nummer sicher geht verteilt man auch noch die Sicherungen an verschiedenen Orten.
Ich gehe lieber auf Nummer sicher und da kommt bei mir eben auch der online Webspeicher ins Spiel. Dadurch das meine Daten an verschiedenen Orten aufbewahrt werden minimiere ich das Risiko, dass was passiert.
Viele hatten bedenken, dass der Betreiber von online Webspeichern Pleite geht. Das kann durchaus passieren, aber dass kann auch bei Banken passieren und trotzdem lassen wir dort unser Geld liegen. Die Menschen aus Argentinien durften das schon Ende 2001 schmerzvoll miterleben.
Daher erreicht man maximale Sicherheit immer nur wenn man streut und dadurch das Risiko minimiert.
Dabei sollte man aber natürlich nie die Datensicherheit aus dem Augen verlieren und zu einer Datenschleuder werden. Wichtige Daten zu verschlüsseln sollte dabei immer eine Selbstverständlichkeit sein. Egal ob externe Festplatte, Notebook oder Webspeicher.
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Besten Dank für den Artikel, soetwas wäre für mich eine echte Alternative zur Datensicherung und dank deinem Artikel werd ich mir das wohl auch zulegen. Wie du so treffend formuliert hast, eine Datensicherung sollte man niemals aus den Augen verlieren. Ich kann von zig GB an verlorenen Daten ein grausiges Lied singen.
Noch n GBit-Netzwerkinterface (und WLAN 802.11n) und ich könnte mich dafür interessieren ;)
Na und, tauscht du die Platten zwecks Datensicherheit auch “regelmässig” (z.B. jährlich eine) aus bzw. hast du Platten aus unterschiedlichen Chargen gekauft? Nichts ist schlimmer als wenn, wie so oft eben nicht eine sondern eben 2 Platten innerhalb kürzester Zeit ihren Geist aufgeben… Doof ist natürlich, das sich das RAID nicht im Betrieb vergrössern lässt… sonst könnte man einfach größere Platten einbauen und so im Laufe der Zeit die Kapazität erhöhen…
Hallo Thomas,
weil du oben im Artikel so schön das “Streuen” von Daten beschreibst. Hast du eine Möglichkeit, die Daten automatisch abzugleichen zwischen deiner externen Festplatte und dem Onlinespeicher?
Gruß
Matthias
Hi Thomas,
das ist ja echt eine klasse Alternative zu einer “normalen” externen Platte und dem Drobo. Ich selbst wollte mir auch schon öfter so einen Storage zulegen, allerdings wurde ich vom Preis immer abgeschreckt. Auf der anderen Seite gilt es natürlich auch zu beurteilen, wie hoch der Preis im Falle eines Verlustes ist im Vergleich zu den Kosten solch einer Datensicherung.
Im moment bin ich auch auf zwei Gleisen unterwegs, dabei habe ich einen Onlinespeicher und eine exterene Festplatte als Datensicherheit und natürlich auch noch die interne Platte meines Laptops. Synchronisieren ist leider noch etwas aufwändig…
Grüße Bernd
@Rene: Für mich ist das auch ein wahrer Alptraum, wenn die Daten auf einmal weg sind. Da ich auch noch ein fauler Mensch bin, der nicht ständig manuell synchronisieren will. Vor allem wenn es blöd läuft, dann löscht man dabei auch noch aus versehen Daten. Das ist mir auch schon mal passiert.
@Olli: Nein das ist ja nur ein Dummes Raid Gehäuse. Bei einer Netzwerkkarte hast du dann kein FW 800 und ein Betriebsystem drauf. Da gibt es auch Systeme mit Windows Home Server oder mit Linux. Aber mir ist WLAN einfach zu langsam. Vor allem bei der Bildbearbeitung.
Na klar habe ich Platten von der gleichen Serie genommen. Die letzten 6 Monate lief es auch gut.
Bei dem Drobo kann man angeblich im laufenden Betrieb die Festplatten mischen und langsam durch größere Tauschen. Aber dafür kostet das Gehäuse auch das doppelte.
@Matthias: Na klar. Du kannst ja bei humyo angeben, welcher Ordner bzw welches Laufwerk synchronisiert werden soll. So ist man immer auf den aktuellen Stand und hat so keine Probleme seine Daten konsistent zu halten. Natürlich kann ich nicht die kompletten 4,5 TB Synchronisieren
@Bernd: Mir war einfach diese manuelle Synchronisation zu blöd. Es gibt noch Gehäuse mit einem Raid 1 Verbund, wo du 2 Platten rein tun kannst. Die kosten aber auch über 100 Euro und bei Raid 1 hast du natürlich noch mehr Speicherverlust. Wenn du nicht das teure weiße nimmst kommst du mit dem Schwarzen ganz gut weg. Du musst natürlich auch nicht alle vier Slots bestücken. Drei reichen für Raid 5 vollkommen aus. Billiger kommst du natürlich mit deiner Methode weg, aber ich bin auch ein fauler Mensch und habe keine Lust ständig zu synchronisieren. Vor allem ist da auch die Gefahr, dass man nicht mehr weiß, was man mit was synchronisieren muss. So habe ich auch schon mal aus versehen Datn gelöscht.
@hombertho: Ja da hast du natürlich recht. Ich bin eigentlich auch ein fauler Mensch, aber war bisher leider zu oft sehr sorglos mit solchen Datenbackups. Werde mir mal ein paar Gedanken zu möglichen Lösungen für mich einfallen lassen
Ich habe meine Daten aktuell auf meinem PC, NAS (eine Fesplatte, ohne Raid) und jeweils ein wöchentliches Backup auf einer externen Festplatte.
Ich werde meinen “Backup-Plan” in nächster Zeit aber noch überarbeiten. Eventuell mit Online-Backup oder auch ein NAS mit Raid.
Sieht futuristisch aus das Gehäuse. Will meines auch schon dauernt aufpeppen mit nem geilen Aufdruck, aber nun wo es ein Gewinnspiel auf meinem Blog gibt, muß ich warten, bis ich die Kohle hab.
Du sprichst einen interessanten Punkt an, über den ich mir noch gar keine Gedanken gemacht habe: Firewire statt USB. Meine aktuelle externe Festplatte hat leider einen (lahmen) USB 2.0 Anschluss. Allerdings könnte USB 3.0 interessant werden
Das Raid würde ich aber wie folgt nutzen. In einem Raid-System kann man nämlich zwei Platten spiegeln, d.h. beide Platten werden gleichzeitig mit den selben Daten beschrieben. Wenn es dann zu einem Plattencrash kommen sollte, ist auf der anderen Platte alles noch da. Dient also als Schutz vor Hardwareschäden
Aktuell mache ich monatliche Backups auf eine externe Festplatte, will mir aber früher oder später eine größere anschaffen. Vielleicht auch Raid? Vielleicht auch Firewire? Mal schaun
@Bernd: Ein Backup sollte immer gut durchdacht werden.
@Jeffrey: Auf jeden Fall schon mal sehr gut, dass du ein Backup machst. Ich kenne einige, die können mit dem Wort Backup nichts anfangen, aber jammern, wenn ihre Daten auf einmal weg sind.
@Robert: Kommt Zeit kommt Geld. Leider kostet das weiße Gehäuse auch einiges mehr als das schwarze.
@Felix: Bis USB 3.0 so wirklich Serienreif ist und es auch ausreichend Geräte gibt wird wohl noch einiges an Zeit ins Land gehen. Firewire 800 ist schon sehr schnell. Nur hat nicht jeder Rechner so einen Anschluss. Der eSata Anschluss ist aber sehr praktisch und man hat fast so eine Geschwindigkeit als wären die Platten intern.
Raid 10 was du sozusagen vor hast ist mit dem System auch möglich. Da können dann auch bis zu zwei Platten ausfallen. Aber leider ist dann auch der Speicherverlust sehr hoch. Dann hätte ich in meinem Fall nur 3.0 TB. Irgendwie kann immer der Wurm drin sein. Wenn der Raid Controller kaputt geht und die Platten schrottet nützt einem auch das Raid nicht mehr. Die vollkommene Sicherheit wird man nie bekommen. Aber bis jetzt hatte ich noch nie schlechte Erfahrungen gemacht. Ich hatte bis jetzt auch noch keine Kaputte Festplatte.
Hallo,
hab mal ‘ne Frage. Hast du schon mal mehr als 2TB auf das Gehäuse gespielt und musstest du erst die Firmware neu einspielen um die volle Kapazität zu erhalten?
Ich hab mir das Gehäuse auch gekauft und mit 4×1,5TB Platten bestückt, aber nachdem ich mehr als 2TB an Daten aufgespielt hab konnte ich nach Abschalten des Gehäuses nicht mehr drauf zugreifen. Alle Daten sind verloren und Windows (7 64-Bit) will den Verbund neu formatieren. Ich hab schon das 2te Gehäuse, aber es ist sowohl unter Raid 0, 10, 5 immer das selbe. Mich würde jetzt interessieren, ob auch mein 2tes Gehäuse defekt ist oder es sich um ein prinzipielles Problem (bei mir?) handelt.
@Mato: Ja ich habe schon mal testweise mehr als 2 TB an Daten auf dem Storage. Ich wollte ja auch mal probieren, wie sich das Storage verhält, wenn mal eine Platte ausfällt. Was nützt einen den der Glaube, dass eine Platte ausfallen kann und gut ist. Ich wollte da schon auf Nummer sicher gehen, ob das Raid wirklich wieder aufgebaut wird.
Ich hatte im Oktober aber sicherheitshalber die neuste Firmware eingespielt, da meine 4×1,5TB Platten am Anfang nicht im Raid 5 erkannt wurden. Abhilfe schaffte dann einmal auf Raid 1 zu stellen und dann auf Raid 5. Dann ging es perfekt. Ich habe aber ausschliesslich mit OSX. Mit ntfs und Windows kann ich leider nichts sagen, aber ich denke da sollte das Problem nicht liegen.
Hallo,
Danke erstmal. Damit liegt das Problem wohl bei mir
War die Firmware die “UFS936QS_D081208.bin”?
Werd die dann wohl nochmal draufspielen und weiter testen.
@Mato: Ja das war die Firmware: http://images.fantec.de/Firmwa.....-35RFE.zip Ich glaube die war damals auch schon auf meinem Gerät. Aber ich habe sie sicherheitshalber noch mal drauf gespielt. Nach der holprigen Installation bin ich aber jetzt wirklich sehr zufrieden mit dem Gerät und ich habe keinerlei Probleme. Wirkliche Alternativen gibt es auch nicht. Drobo ist einfach zu teuer und ansonsten gibt es ja nur die NAS Gehäuse mit Homeserver und Linux, die nur ein Pseudo Software Raid haben. Für mich war auch die Firewire 800 Schnittstelle wichtig.
Viele Erfolg
Hallo Hombertho,
habe mir auch die Fantec zugelegt, allerdings in schwarz. Habe auch 4×1,5TB Seagates drin (RAID 0). Leider erkennt mein Betriebssystem (WIN 7 Pro 64bit) in der Datenträgerverwaltung nur 2TB!! Woran liegt dies? Wie kann ich das beheben? Für eine kleine Hilfe wäre ich sehr dankbar.
G,
Fonsi
@Fonsi: Hast du auch deine Platten mit GPT formatiert? http://carltonbale.com/how-to-.....stem-limit Ich hatte mal das Problem, dass nicht mehr als 1,5 TB bei der Konstellation erkannt wurden. Abhilfe schaffte mal ein Raid 1+0 zu erstellen und dann das Raid, dass ich wollte. Das hatte wunderbar geklappt. Und nicht vergessen hinten die DIP schalter zu seten.
Hallo Hombertho,
danke für die Info. Habe schon alles durchprobiert. Ob die Fantec mit USB/Firewire/eSATA angeschlossen wurde, verschiedene RAID-Modi, etc. In jedem Fall werden nur 2TB angezeigt. Ja habe mit GPT initialisiert (hatte nur die Auswahl zw. MBR und GPT). Trotzdem werden immer nur 2TB angezeigt. Sehr unbefriedigend. Kann somit von eigentlich 6TB nur 2TB nutzen. Blöd.
G.,
Fonsi
ach ja – die DIP-Schalter habe ich lt. Handbuch gesetzt – 1 unten, 2 oben.
@Fonsi: Ein Firmwareupdate hast du vermutlich auch schon gemacht. Wenn das alles nichts bringt, dann schreibe am besten mal den Support von Fantec an. Ich kann nur sagen, dass es funktioniert, weil ich die gleiche Konstellation im Einsatz habe wie du.
nun vielen Dank erstmal. Nein ein Firmwareupdate habe ich noch nicht gemacht. Wie kriege ich raus welches ich habe und wie installiere ich evtl. das neue? Ansonsten ist bereits ne Mail an fantec unterwegs. Hoffe die können mir helfen. Nochmals besten Dank fürs erste.
Fonsi
@Fonsi: Das Tool, dass dabei ist zeigt dir an welche Firmware installiert ist. Ich hatte zwar schon die Aktuellste drauf, aber ich hatte sie noch einmal eingespielt. Irgendwann ging es dann damals auf einmal. Ich wünsche dir viel Erfolg.
Hallo Hombertho,
unglaublich! Plötzlich funktioniert’s. Habe alle Festplatten ausgebaut und in ungekehrter Reihenfolge wieder eingesetzt. Dann das RAID neu gemacht als RAID 10. Da hat er dann 3TB erkannt. Danach umgeswitched auf RAID 0 str – und siehe da – er erkennt plötzlich die vollen 5,7TB. Wahnsinn. Endlich geschafft. Zweifelte schon an meinen Kenntnissen. Vielen, vielen Dank für Deine sehr fruchtbaren Denkanstösse.
Fonsi
@Fonsi: Freut mich, dass es jetzt geklappt hat. So war es bei mir auch. Echt ein seltsames Problem, aber nach dieser Hürde läuft das Storage einwandfrei. Ich hatte seitdem keine Schwierigkeiten. Ich wünsche dir viel Spaß mit dem Fantec.
Hallo,
).
da du der einzige auf den ersten Seiten von Google zu sein scheinst der das Gehäuse nicht verkaufen will, dachte ich mir ich melde mich nochmal mit dem Versuch einer Hilfestellung, da es vll. noch den einen oder anderen Hilfe- oder Ratsuchenden auf deine Seite verschlagen kann (Ich kann zwar nur für Win7 sprechen, aber für MacOS bist du ja dann da
1. Nach dem Kauf des Gehäuses scheint es unumgänglich ein Firmwareupdate(siehe Fantec-HP bzw. weiter oben) durchführen zu müssen und nach einem anschließenden kurzfristigen Wechsel des Raidmodus sollte die korrekte Verbundgröße angezeigt werden. Ohne das Update werden in allen Modi nur max. 2TB angezeigt (siehe Fonsi’s Problem). Unter Windows geht das Update aber nur unter XP.
2. Wenn man unter Windows den E-SATA-Anschluß benutzt sollte man unbedingt überprüfen ob der Treiber mitspielt, da sonst bei Überschreiten der 2TB-Grenze alle Daten verloren sind (siehe Bericht in c’t 2/09 bzw. http://tippsblog.ch/2009/01/21.....e-problem/ oder auch andere Seiten). Ein guter Indikator für Probleme scheint zu sein, wenn die Datenträgerverwaltung von Windows im uninitialisierten Zustand (also z.B. nach einem Wechsel des Raidmodus)eine andere Kapazität anzeigt wie erwartet (bei mir immer viel kleiner als 1TB).
Kein Problem bereitet dagegen der USB-Anschluß.
Bei einem Test mit einer Live-CD von Ubuntu 9.10 konnte ich problemlos das Gehäuse mit >2TB Daten über den E-SATA-Anschluß beschreiben. Mit Windows ist der Weiterbetrieb dann am USB-Anschluß zwingend notwendig um einen totalen Datenverlust zu vermeiden.
Aber eine Frage zu deinem Rebuild-Test hab ich noch. Wie hast du ihn durchgeführt? Einfach eine HDD ausgetauscht und wenn ja hast du die neue Hdd irgendwie “vorbehandelt” (Initialisiert o. formatiert?).
Entschuldige, wenn jetzt zu ausführlich war.
Mato
@Mato: Klasse und Vielen Dank für deine ausführliche Hilfe. Die ist sicherlich für einige sehr hilfreich. Gerade das Problem von Fonsi scheint sehr verbreitet zu sein und es sind bestimmt schon viele daran gescheitert. Dabei ist das Fantec wirklich ein tolles Gerät und bis jetzt auch sehr zuverlässig.
Den Rebuild Test hatte ich so ziemlich am Anfang durchgeführt. Einfach eine Platte raus gezogen, formatiert und wieder ins Gehäuse gesteckt. Schon hat er angefangen zu blinken. Leider hat aber der Rebuild über 10 Stunden gedauert. Da scheint das Gerät keinen Unterschied zu machen, ob die Platten nur teilweise gefüllt sind oder nicht. Aber es war noch alles da. Die Frage ist sowieso wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass eine Platte kaputt geht. Bis jetzt hatte ich noch nie eine defekte Festplatte. Aber ich will auch nichts riskieren und deswegen war mir ein Raid Gehäuse auch sehr wichtig.
vg Thomas
Hallo,
.
mein Problem war ja Punkt 2. Der hat mich etliche Wochen, Nerven, Versuche und ein getauschtes Gehäuse gekostet und die Lösung hab ich mehr durch Zufall gefunden, da ich immer nach einem Problem in Verbindung mit dem Gehäuse gesucht hab (die Sufu ist auch nicht unbedingt mein Freund).
Meine einzige kaputte HDD hatte ich jetzt beim Testen des Gehäuses (Rebuild-Test, HDD3 getauscht und HDD1 gab dann während des Rebuilds den Geist auf)
Danke für deine Geduld und Hilfe
Mato
Fantec QB-35RFE mit 4x 2TB Hitachi GST 7K2000. beim auspacken erkannte er nur 2 TB – egal ob am mac oder am win xp oder vista. firmware-udpate geladen (für 4x 2TB) und installiert. nachher hab ich wie hier beschrieben auf raid 10 umgeschaltet und bestätigt und dann wieder retour zu raid 5. erkennt nun auf allen systemen 6 TB zur nutzung bei raid 5.
@headroom101: Ja dieser Trick mit der Raid Umstellung ist schon seltsam und wurde leider nie offiziell beschrieben. Scheint aber bis jetzt bei jedem funktioniert zu haben. 6TB sind ne ganze schöne Hausnummer. Da geht dir der Speicher so schnell nicht aus
Ich habe die selben Probleme wir alle hier, nur ich bin kein Profi und wahrscheinlich nicht in der Lage ein Firmware-Update durchzuführen. Den am 20.02.2010 angegebene Link habe ich geladen und installiert, aber beim Start wird die Uploader.exe nicht gefunden.(Betriebsystem Win7/32+64bit, QB-35RFE mit 4x2TB RAID 5, Anschluß über USB)
Dem Gehäuse lag keine Software bei. Bin für jede Hilfe dankbar!
VG Matthias
@Matthias: Probiere mal diesen Link: http://images.fantec.de/Firmwa.....-35RFE.zip Unter Windows musst du dieses Zip entpacken. Also nicht direkt im ZIP Ordner ausführen. Sonst findet es die entsprechenden Dateien nicht. Ansonsten sollte es egal sein, ob ein 32bit oder 64bit installiert ist.
@hombertho: Das Firmwareupdate läuft nicht unter Win7, aber unter Xp ging’s. Das muß ich wohl überlesen haben. Jedenfalls klappt es jetzt. Vielen Dank!
@Matthias: Freut mich, dass es geklappt hat. Dann wünsche ich dir viel Spass mit dem Fantec