Was war und was bleibt – Technische Änderungen bei hombertho.de
Normalerweise interessiert dem geneigten Blog Besucher eigentlich nicht, worauf überhaupt die Seite läuft, die er gerade besucht und liest. Aber ab und zu ist es schon mal interessant einfach mal hinter die Kulissen zu schauen. Zu gucken, was überhaupt notwendig ist, dass der Blog so angezeigt wird, wie man ihn gerade präsentiert bekommt.
Da hat sich nämlich seit Freitag, den 29.07.2010 hier was geändert. Die Plattform, auf dem dieser Blog läuft wurde komplett getauscht. Gar nicht groß angekündigt habe ich still und heimlich eine Migration gemacht. Diese bisherigen Konfiguration ist nun Vergangenheit:

Ein Dell Poweredge 860 Server tritt nun die Nachfolge für den HP Proliant DL380 G3 an. Die Entscheidung den Tausch vorzunehmen war eigentlich recht spontan. Es lag auch nicht daran, dass die Rechenleistung unzureichend war, sondern vielmehr daran, dass der Festplattenspeicherplatz einfach nicht mehr reichte. Neue Platten für den HP hätten aber fast genauso viel gekostet wie eben der Dell Poweredge 860. So fiel natürlich die Entscheidung nicht sonderlich schwer und ich kaufte den Dell-Server in einem Hardware Shop. Denn neben den größeren Festplatten hat der CPU natürlich auch einiges mehr an Power und durch diet1 HE ist der neue Server auch viel kleiner und hübscher. Wer sich für die kompletten technischen Daten interessiert, der kann auch meiner “Technisch Seite” vorbei schauen. Diese habe ich entsprechend aktualisiert 
Eine Migration ist aber nie leicht. Mit einfach mal die Festplatten umkopieren und den Server zu tauschen war es natürlich nicht getan. Erschwerend kam hinzu, dass mein bisherige Gentoo Linux Installation in 32bit war und nun mit 64bit laufen sollte. Nach vielen misslungenen Versuchen einfach das bisherige System neu auf 64bit zu kompilieren hatte ich mich dazu entschlossen eine komplette Neuinstallation zu machen und nur die bisherigen Daten zu migrieren. Das war zwar mehr Aufwand, aber dafür konnte ich auch sicher gehen, dass am Ende alles sauber läuft.
Die heiße Phase der Migration ist immer, wenn ein altes System ausgeschalten und das neue Live gebracht wird. Hier entscheidet sich, wie gut die Vorbereitung war. Bei einer schlechten Vorbereitung kann man so schon mal einen längeren Ausfall provozieren.
Um 18:30 Uhr ging es los und der alte Server wurde ausgeschalten und ausgebaut. Das war auch noch der einfachste Teil. Richtig interessant wird es dann erst, wenn der neue Server eingeschaltet wird. Da zittern einem schon mal die Finger.
Um 19 Uhr lief dann auch schon wieder mein Blog. Bei den nachfolgenden Tests mussten zwar noch ein paar Dinge geändert werden, aber im Großen und Ganzen war die Migration recht kurz und schmerzlos. Ich glaube auch nicht, dass allzu viele den Ausfall bemerkt hatten und wenn ich es nicht geschrieben hätte wahrscheinlich nicht einmal, dass jetzt ein anderer Server dahinter steht.
Ich bin mit meinem neuen Setup sehr zufrieden. Nicht nur, dass ich jetzt einen hübscheren Server habe, macht sich die höhere CPU Leistung schon bemerkbar. Mein Blog baut sich viel schneller auf und auch die Antwortzeit ist viel geringer geworden. Sollte es dann hier wieder mal zu Engpässen kommen, dann kann ich ja mal bei Gelegenheit auf einem Quadcore Prozessor aufrüsten.
Bis dahin wir aber sicherlich noch eine Weile vergehen





Irgendwas hat in dem Artikel meinen Feed kaputt gemacht. Daher diesmal wieder ein Leerfeed gewesen. Einzige Lösung. Ich musste den Artikel wieder ausklammern.
War also wieder keine Absicht.
Glückwunsch das alles so reibungslos geklappt hat. Und einen eigenen Server zu haben, ist sicherlich eine feine Sache. Vor allem ist man da ein Stück unabhängiger.
Glückwunsch auch von mir. Ich wusste es ja das der Server getaucht werden sollen, habe auch auch nichts vom tausch mitbekommen. Liegt wohl stark daran das ich im Urlaub bin.
Gut Arbeit, hab da auch absolut nichts mitbekommen von. So muss es sein
Super!
Merke aber nichs vom neuen Server.
Herzlichen Glückwunsch! Mich gruselt’s, bei mir steht auch ein größerer Serverwechsel an. Ich muss es zwar nicht selbst machen
aber gruseln kann ich mich ja schon mal….
Nettes Teil… und Glückwunsch zum reibungslosen Umzug… (ich liebe virtuelle Maschinen, haben so ihre Vorteile beim physikalischen Umzug)…
Nutzst du die Managementkarte? Hatte bisher im besten Falle ne Serielle-Console, aber damit geht ja noch ne ganze Menge mehr. Dein alter Server hatte ja sowas auch schon, vll. kannst du ja mal was dazu schreiben (Unterschiede/Möglichkeiten).
@Michael: So ein eigener Server ist schon was tolles. Ich habe den Vorteil, dass ich den richtigen Arbeitgeber habe und so auf 24/7 RZ Zutritt habe. So ein Service kostet normalerweise nicht wenig. Ausserdem bin ich unabhängig und nicht auf einem Service angewiesen.
@Christian: Ich habe auch nicht groß angekündigt und es am Freitagabend gemacht, weil ich da weiß, dass da sowieso nicht so viele Leute auf meinem Blog unterwegs sind. Alternativ sind immer Samstage, oder die Zeit von 0:00 Uhr bis 6:00 Uhr gut geeignet. Aber hier geht es ja nicht um Millionen, sondern um einen privaten Blog.
@Markus: Mittlerweile habe ich auch schon Übung darin. Das ist jetzt mein fünfter Blog Umzug und ich habe schon einiges erlebt. Erfahrung macht schlau
@Nils: Normalerweise merkt man auch nichts vom Server. Meine Seite wird aber viermal schneller generiert und auch beim Seitenaufbau konnte ich 2s sparen. Von 7s auf 5s. Ich finde das kann sich schon sehen lassen. Besonders toll ist die DRAC Karte. So kann ich remote meinen Server ein- und ausschalten bzw über Console sehen, was eigentlich schief läuft.
@Miki: Ich bin zuversichtlich, dass dein Admin das gut hin bekommt
So wo ziehst du denn hin?
@Olli: Eine virtuelle Maschine hat so seine Vorteile. Ich hatte mir auch kurzzeitig überlegt einene Xen Server zu installieren und dann den Blog auf einer virtuellen Maschine zu erstellen. Aber das wäre dann doch too much gewesen.
Die Managment Karte hat mir bei meinem alten Server schon geholfen. So konnte ich mal den Server ein- und ausschalten. Bei dem alten Server hätte ich aber nur eine Console gehabt, wenn ich eine Serial Number dafür gehabt hätte. So konnte ich die Funktion nie nutzen.
Beim Dell ist diese Drac Karte schon Gold wert. Man kann ja auch einige Informationen auslesen bzw auch Bios Einstellungen ändern. Veruflich habe ich die Möglichkeit schon oft genutzt. Bei dem Server ist die Drac Karte noch nicht verbaut, weil ich die extra gekauft hatte und jetzt eine falsche Riser Karte drin ist. Die muss ich jetzt noch besorgen. Blöderweise will hier ein Händler 150 Euro dafür. Bei Dell USA kostet sie neu 50 Dollar und bei uns gibt es die gar nicht. Daher muss ich auch erst einmal warten. Mehr als 30 Euro ist mir so eine einfache Riser Karte nicht wert.
Das einzige was sich gegenüber meinen alten Server verschlechtert hat ist, dass ich nun kein Redundantes Netzteil mehr habe. Aber der Server hat noch bis Ende des Jahres Dell Support und daher denke ich auch, dass die Komponenten noch sehr lange halten werden. Ich habe ja auch kein Hochverfügbarkeitssystem.
Also, mir ist so, als wenn dein Blog fliegt. Subjektiv. Aber das ist es ja schließlich immer. Tolle Arbeit. Ich will auch so was… können.
Danke für die ausführliche Antwort. Fazit, HP doof, Dell gut ;)
Probleme mit Riserkarten kenn ich von früher… Hatte mal das Vergnügen einen 2HE Server selbst zusammen zu stellen bzw. zu bauen. Dummerweise hatte ich nicht mit sovielen unterschiedlichen Riserkarten und Gehäusen bzw. Mainboards gerechnet und schwupps eine Kombination zusammengestellt, die so leider nicht funktioniert hat. Der PCI-Slot (ja ist schon ne Weile her, 2002 oder so) auf dem Mainboard (war ein Serverboard) war leider nicht an der Stelle an der die Riserkarte im Gehäuse angedacht war. Schlussendlich wurde n anderes Mainboard bestellt…
@Horst: Jede Änderung sollte ja mindestens eine Verbesserung ergeben. Leider waren statt den versprochenen 4 GB nur 2 GB verbaut. Dann wäre der Server auch noch etwas schneller. Komischerweise schweigt das der Verkäufer leider aus
@Olli: Nein das ist eigentlich nicht mein Fazit. HP war auch sehr gut. Aber der Server war über 7 Jahre alt. Ein alter Xeon mit 2,8 Ghz und gerade mal 512 KB L2 Cache. Da ist der CoreDuo mit 4MB L2 Cache ein ganz anderes Kaliber. Der HP ist noch richtige Wertarbeit. Da wiegt der Server 25 KG. Den Dell hatte ich noch unter den Arm klemen können.
Das mit den Raiserkarten ist ärgerlich und ich würde sogar behaupten, dass da ein System dahinter steckt. Es stand in der Beschreibung, dass ich bei dem Server eine Management Karte einbauen kann. Dann mache ich den Server auf und stelle fest, dass diese Raiserkarte dafür gar nicht ausgelegt ist. Bei ebay habe ich nur eine einzelne finden können. Da will der Verkäufer 150 Euro!!!. Beil Dell USA kostet die neu 50 Dollar. In Deutschland gibt es die nicht so zu kaufen. Alternativ kann ich ein ganzes Mainboard von dem Vorgängermodell inklusive der benötigten Riserkarte für 45 Euro kaufen. Das wäre im Moment die Alternative. Wobei es mir schon ein bisschen widerstrebt eine ganze Kuh zu kaufen, wenn ich doch eigentlich nur die Milch haben will
haha, sehr schön … über deinen Geldscheißer habe ich ja schon des Öfteren gemutmaßt.
@Mike: Du meinst wohl meinen Goldesel im Keller
Ja ganz so einfach ist es leider nicht, aber Wat mutt, dat mutt!
Ja ja, Esel halt – manchmal etwas störrisch, aber im Großen und Ganzen scheint er bei dir ja seine Arbeit zu tun.
Spaß beiseite: Glückwunsch zum neuen „Spielzeug“ und viel Spaß (huch, da ist er ja schon wieder…) damit!
PS: Überprüf noch mal die Überschrift!
@Mike: Danke. Jetzt schleichen sich bei mir auch noch in Altbekannte Namen Rechtschreibfehler ein. Ja wirklich sehr peinlich, aber ausser dir hat es sonst keiner gemerkt
@Da zittern einem schon mal die Finger.
lol… das glaub ich Dir gerne!
@Sebastian: Ja dazu hatte ich schon zu viele schlechte Erfahrungen gemacht. Aber in dem Fall ist ja zum Glück alles gut gegangen