4. August 2010
iPhone

Auch ein iPhone braucht ein Zuhause: Erfahrungsbericht zum Kensington Dock und dem Battery Pack

Da ich mein iPhone 4 aus England über Borderlinx bestellt hatte, gab es auch keinen deutschen Stromstecker. Ich nutze zwar das englische Ladegerät mit einem Reiseadapter, aber das ist nicht besonders elegant. Ausserdem finde ich es gerade für Zuhause recht praktisch, wenn das iPhone einen festen Platz hat, wo ich es ablegen kann und sich am besten gleich auflädt. Dazu ist am besten eine Dockingstation geeignet, in der ich das iPhone dann einfach nur anstecken kann und nicht noch mit Kabeln herum hantieren muss. Auf der Suche nach der passenden Dockingstation bin ich dann bei der Kensington Charging Dock mit Battery Pack für iPod und iPhone hängen geblieben. Besonders gut hat mir gefallen, dass bei der Dockingstation auch noch einen Notfall-Akku Battery Pack dabei ist, mit dem man sein iPhone auch unterwegs aufladen kann.

Es hat also nicht lange gedauert, bis die Dockingstation dann in meinem Warenkorb lag und nun vor mir steht, um getestet zu werden :-)

Kensington Dock iPhone-6

Die Dockingstation macht einen sehr robusten Eindruck und steht durch sein Gewicht und der Gummierung auch sicher auf dem Tisch. Es wird zu der Dockingstation ein Netzteil mitgeliefert, dass einen passenden Stecker für Amerika, England und Deutschland hat. Somit kann man die Dockingstation auch ohne Probleme auf die Reise nehmen. Das Netzteil hat einen USB Stecker. Das finde ich besonders praktisch, weil man damit auch andere Geräte mit Strom versorgen kann. Wenn man möchte, dann kann man damit auch das iPhone ohne Dockingstation aufladen.

Die Dockingstation kann man über USB auch direkt mit dem Computer verbinden. Dann kann man das iPhone aufladen, oder mit iTunes synchronisieren.

Kensington Dock iPhone

Es wird ein Adapter für die Ladeschale mitgliefert. Die scheint aber nur für einen iPod zu passen. Daher wird für das iPhone kein Adapter benötigt. Das hat leider den Nachteil, dass es ausser dem Steckerkontakt keine weitere Stabilität gibt. Leider ist das Problem bei vielen Dockingstations zu finden. Aber zum Glück ist das Dock so robust, dass man eigentlich keine Angst haben muss. Allerdings sollte man dennoch vermeiden so wild auf dem iPhone zu drücken, wenn es in der Ladeschale steckt ;-)

Kensington Dock iPhone-2

Für das Akkupack gibt es einen extra Steckplatz hinter dem iPhone, das mittels Mini-USB aufgeladen wird.

Kensington Dock iPhone-3

Das Akkupack wird bei Bedarf, dann mittels Dock an des iPhone angesteckt. Vier Leuchtdioden signalisieren den Akkuzustand. Der besondere Clou ist der Schutzdeckel für den Dockanschluss.

Kensington Dock iPhone-4

Dieser fungiert nämliche als Fuß und so hat man dann noch eine provisorische Mini Dockingstation:-)

Kensington Dock iPhone-5

Aber wirklich sehr stabil ist es nicht. Dann lieber hinlegen, dann kann nichts umfallen und kaputt gehen. Der Ladevorgang mit dem Akkupack geht sehr gut. Theoretisch beträgt die Eingangangs- und Ausgangsstromstärke 0,5 Ampere. Somit lädt man das iPhone genauso schnell, wie mit der Dockingstation, die auch eine Ausgangsstromstärke von 0,5 Ampere hat. Laut Hersteller hat der Akku eine Kapazität von 500 mAh. Wie hoch nun die Akku Kapazität des iPhone 4 ist konnte ich nicht genau heraus finden, aber diese sollte ja höher sein, als vom Vorgänger, die noch 1400 mAh betragen hat. Also wer jetzt fleißig mitgerechnet hat, dem sollte auch klar sein, dass man mit dem Zusatzakku das iPhone nicht komplett, sondern ungefähr zu einem drittel aufladen kann. Das mag sich zwar jetzt wenig anhören, aber wenn ich bedenke, dass meine Akkulaufzeit bei normaler Nutzung so um die drei Tage beträgt hat man durch so eine Zusatzakkuladung noch einen knappen Tag dazu gewinnen können :-)

Es gibt zwar Leistungsfähigere mobile Ladegeräte, wie zum Beispiel der Sanyo KBC-L2S-E Mobile Booster Akku, aber die sind dann bei weitem auch nicht so klein und so praktisch.

Mein Fazit

Mich hat das Kensington Charging Dock mit Battery Pack überzeugt. Die Dockingstation ist gut verarbeitet und durch den zusätzliche Battery Pack hat man noch die Möglichkeit sein iPhone unterwegs aufzuladen.

Zu bemängeln gab es eigentlich nur die geringe Kapazität des Battery Pack von 500 mAh und der Preis von über 50 Euro. Komischerweise gibt es die Kensington Charging Dock und das Battery Pack einzeln für je knapp 20 Euro. Also wer sparen möchte kann einzeln kaufen bzw kann sich ja erst einmal die Dockingstation zulegen und dann später bei Bedarf den Battery Pack nachrüsten.

Ich finde die Investition hat sich gelohnt und ich brauche mir nun auch keine Gedanken mehr über einen leeren iPhone Akku machen :-)


  1. hat zuletzt gebloggt: Blogempfehlungen: Geld sparen

    Hab ja zwar kein iPhone, aber so eine Dockingstation ist immer sinnvoll. Mein Desire steht ja auch in einer, die auch gleich einen zweiten Akku lädt.

    Einziger Nachteil bei der: die LED die den Stromanschluss signalisiert ist so hell. :)

    Aber so ein Akku-Pack zum nachladen des eigentlichen Akkus finde ich sehr gut. Ob nun besser als zweiten Akku weiß ich nicht, aber der Vorteil: man muss das Gerät nicht ausschalten, Akku wechseln und dann wieder einschalten.

    In sofern scheint es doch ein guter Kauf gewesen zu sein. ;)

    P.S.: Und wenn Du noch eine gute Ladestation für normale Akkus brauchst schau mal bei mir vorbei. ;)

  2. Mike


    Am Anfang dachte ich noch: „Oh mein Gott, wie konnte er sich tatsächlich gegen das Original entscheiden?!“ … als ich dann allerdings die ersten Bilder gesehen und deinen Text dazu gelesen habe, wurde mir doch so einiges klar. Wenn ich dann in 8 bis 10 Wochen mit meinem iPhone rechnen kann (Steve, lauf mir in dieser Zeit besser nicht über den Weg…) werde wohl definitiv auch zu dieser Docking-Station greifen.

    PS: Und einmal mehr … dein Blog ist sicher nicht förderlich für meinen Geldbeutel.
    PPS: Intertia Scroll <3

  3. hat zuletzt gebloggt: Lilli

    Sieht gar nicht schlecht aus die Station, aber der externe Akku wär mir zu gross.

    Ich benutzte da einen kleineren Akku (Just Mobile Gum Plus) der dafür bis zu 4 Ladungen drin hat. Klein und sieht cooler aus ;)

    Aber der Dock ist schick..


  4. Wenn ich endlich mein iPhne 4 bekomme (wahrscheinlich erst im September :-( ), dann werde ich mir das auch holen!


  5. Ich werd es mir auch mal anschauen. Scheint ganz brauchbar zu sein. derzeit schöre ich noch auf den Akku (http://www.svenblogt.de/wenn-d.....as-iphone/)

    Wobei dieser sicher den Vorteil des bis zu 4 Mal aufladen hat, aber leider auch wieder ein Kabel und was auch immer.

    Aber ich werd es mal bestellen und mal schauen. Danke für den Review


  6. btw. dein Amazon Link oben geht nicht.

    Fehlt das “h” bei dem “http”


  7. @Chris: Auch hier sind die LEDs recht hell. Aber ich finde es jetzt nicht besonders schwierig.
    Von deinem Gewinnspiel habe ich schon gelesen. Echt eine coole Sache. Ich kann die eneloop auch nur empfehlen. Daher habe ich auch schon über 20 Batterien von eneloop im Haus. Da ich im Moment auch so gut ausgestattet bin will ich lieber den anderen eine Chance zum Gewinn geben.

    @Mike: Ich werde noch eine Warnung im Header einfügen. Das Lesen dieses Blogs kann Ihren Geldbeutel schädigen ;-)
    Ich habe auch erst ein bisschen überlegt, ob ich dafür 50 Euro ausgebe. Aber ich habe nichts vergleichbares gefunden bzw. die Preise sind dann eher höher.

    @Matthias: Wie ich geschrieben hatte gibt es die Dockingstation auch ohne Akku Pack. Da bist du dann mit 19 Euro dabei.
    Ich finde der Just Mobile Gum Plus ist jetzt auch nicht gerade wirklich kompakt. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass es vom Gewicht her leichter So ein Zusatzakku ist aber wirklich sehr praktisch. Ich habe ihn heute schon gebraucht und er hast sich bewährt :-)

    @Michael: Oh je da hast du aber noch eine lange Wartezeit vor dir. Das hört sich nach Telekom an. Dann drücke ich dir die Daumen, dass es doch recht bald klappt.

    @Sven: Danke für den Hinweis mit dem Link. Das habe ich noch geändert. Der Just Mobile Gum Plus würde das mobile Ladegerät ersetzen und hat sicherlich auch mehr Power. Aber es kostet auch fas dreimal mehr und die Funktion als Dockingstation ist auch nicht gegeben. Alternativ würden mich die Ladegeräte mit Solarenergie interessieren. Da hat man dann bei Sonnenschein immer genügend Power :-)


  8. Wie ich sehe habe ich damals bei meinem Dockingstation-Kauf alles falsch gemacht. Habe mir ne billige Station aus der Bucht besorgt, da wackelte das iPhone richtig wenn es drin stand und nach 3 Monaten ist der Kontakt abgebrochen. Das leidige Thema mit dem leeren Akku hätte ich ja dann prima mit dem Aufsteckakku beheben können. Falls ich mir das 4er iPhone doch noch besorgen sollte, werde ich zeitgleich die Dockingstation mitbestellen. Danke für den ausführlichen Bericht.


  9. @Kalliey: Ich hab leider auch schon mal ein paar billige Docks gehabt, die am Ende dann auf dem Müll gelandet sind. Am Ende ist man teurer gekommen, weil man eben gleich mehrmals kaufen durfte. Das Dock funktioniert übrigens mit jedem iPhone und iPod. Nicht nur mit dem 4er.


  10. Danke für deine Antwort. War mir schon klar das es auch mit dem 3G /3GS funzt, ich habe aber mein iPhone durch ein iPad ersetzt. http://www.kalliey.de/ipad-mei.....n/07/2010/ Für mich ist das iPad das bessere iPhone, halt nur ohne Telefonfunktion. Ich brauch keine 2 Geräte die im Endeffekt das gleiche können, wobei das Arbeiten auf dem iPad wesentlich entspannter ist. Gibts dafür eigentlich auch sowas in der Art wie Du oben vorgestellt hast?


  11. @Kalliey: Das hatte ich mir auch schon überlegt. Aber habe es dann verworfen. Vor allem wenn du das iPhone 4 mit dem iPad vergleichst, dann mag man das iPad schon gar nicht mehr anlangen. Die Auflösung auf dem iPhone 4 ist so der Hammer, dass dagegen das iPad richtig Grobpixelig aussieht. Ich bin ja mal auf die neuen Modelle im Herbst gespannt bzw. auf das 11 Zoll Macbook Air. Vielleicht werde ich da mal schwach.


  12. @hombertho

    Ich hatte das 4er iPhone noch gar nicht in der Hand, hab also keinen Vergleich zum 3er. Fühle mich aber mit dem iPad nun besser beraten. Mal sehen was die Zeit bringt. So ein 11″ MacBook könnte mich auch reizen. Mal sehen.


  13. @Kalliey: Ich hatte die beiden Geräte – iPad und iPhone 4 mal parallel in der Hand und das ist ein unterschied wie Tag und nacht. Beide Gerät hebn fast die gleiche Auflösung, aber total unteschiedliche Displaygrößen. Das macht sich schon bemerkbar. Eigentlich hätte man dem iPad schon eine höhere Auflösung spendieren könne.


  14. Sehr schöne Vorstellung. Da ich mir morgen mein iPhone kaufen werde, denke ich auch das ich mir eine Dockingstation zulegen muss. Es sieht nicht nur eleganter aus, sondert spart – wie du es schon sagst – das hantieren mit den Kabeln. Ich werde allerdings auf das 3GS zurückgreifen, da mir das 4G noch zu teuer ist und nebenbei auch noch zu viele Kindermacken hat, die erstmal behoben werden sollten.


  15. @Christian: Für das 3GS geht die Docking Station auch. Ich hätte ja jetzt gesagt, dass ich hier noch ein Nagelneues 3GS mit 16 GB in weiß hier herum liegen habe. Aber das muss jetzt erst noch freigeschalten werden. Sollte ich mir demnächst auch noch vornehmen.

  16. hat zuletzt gebloggt: Fifa11 für iPhone – iPad und iPod

    So nun ist es soweit, das iPad ist weg und das iPhone4 seit heute in meinen Händen, das bedeutet nun, das ich deinem Tipp folge und mir diese Dockingstation kaufen werde. :)


  17. @Kalliey®: Jetzt musst du dir aber auch noch das Macbook Air holen ;-) Habe gerade gesehen, dass der Preis für die Dockingstation gesunken ist.
    Ich kann die Dockingstation immer noch empfehlen. Allerdings habe ich bis jetzt noch nicht den Zusatzakku gebraucht, da ich jeden Tag über meine TomTom KFfz Halterung mein iPhone auflade


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