Blogparade – Meine Klassenkameraden und Freunde
The Stiller hat auf seinem Dachboden gewühlt und dabei einen Schatz gefunden, der mich auch sofort an damals erinnerte. Als ich noch in der Grundschule war und es noch kein Facebook gab, wo man sein Profil hinterlegen und anderen etwas auf die Pinwand schreiben konnte. Da war die Welt noch Analog und Web 2.0 kannte noch keiner. Wie auch, es gab ja nicht mal ein Web 1.0 
Zu dieser Zeit waren Bücher mit den Titel “Meine Klassenkameraden und Freunde” aktuell. Diese Bücher wurden unter Freunden und Klassenkameraden weitergereicht, damit diese dort Ihr persönliches Profil hinein schreiben können. Als erstes hat man es in der Familie herum gereicht und da war es egal, ob man die Person dann auch leiden konnte, oder nicht. Das Ziel war einfach das Buch voll zu bekommen, egal wie
So ein Buch zu füllen war aber fast auch eine Lebensaufgabe. Oft musste man Tage oder Wochen warten, bis man es ausgefüllt zurück bekommen hatte. Ich glaube so richtig voll habe ich es nie bekommen. Leider habe ich es nicht mehr und es ist wie so vieles auf dem Müll gelandet. Eigentlich wirklich schade, aber the Stiller hat sich die Arbeit gemacht, eine solche Leerseite einzuscannen und zur Verfügung zu stellen
So würde dann mein Eintrag dann wohl heute aussehen:
Wenn Ihr auch Lust habt mitzumachen, dann schaut doch einfach mal auf den Blogartikel vom the stiller und holt ich die Leervorlage, füllt sie aus und zeigt sie her


Yeah, schön, dass du mitmachst. :)
Ich erinnere mich noch an diese genialen Bücher und erst vor kurzer Zeit hatte ein Freund noch so eines in der Hand. Es ist einfach lustig zu lesen, was man früher so geschrieben hat und was andere Mitschüler niedergeschrieben haben.
Lustig, wenn sich Ideen durch “Zufall” (oder auch nicht ;) ) einfach wiederholen. http://web683.server9.greatweb.de/wordpress/?p=333 – da hatte das Ding wenigstens noch einen Namen mit Stil. Aber gut :) Wird wohl nur ein Zufall sein.
Also am besten finde ich ja den Zapfhahn
das weckt Erinnerungen. Ich glaube, ich habe irgendwo noch eins der vielen Bücher. Macht Spaß, mal wieder darüber zu stolpern und sich zu überlegen, ob derjenige denn heute wirklich in seinem Traumberuf arbeitet
Zu den Zeiten, als das bei meinem Sohn aktuell war hieß das “Freunde-Buch”. Das war sowieso die wichtigste Frage zu dieser Zeit: “Bist du mein Freund?” Und vernichtend war “Ich bin nicht mehr dein Freund!” Gut dass sich das täglich (zum Guten) ändern konnte. Zu “meiner” Zeit *räusper* waren das die berühmten Posiealben, ich hab meins noch!!! Auf die musste man auch lange warten und so mancher hat mit durchdrückendem Filsstift oder fiesem Kleber mehrere Seiten versaut….
Ich guck mir die Aktion mal an!
Ich kenne solche Bücher nur als Poesie-Album. Die hatten aber nur die Mädels, wir Jungs hatten nur einen Fußball ;)
Aber tolle Aktion, da werde ich mich mal aufmachen und mir die Vorlage holen!
@Stiller: Ist ja auch eine coole Idee
@stang2k: Ich habe leider mein Original nicht mehr. Ich könnte mich echt ärgern, wieso die Dinger auf dem Müll gelandet sind. Solche Schätze hebt man normalerweise ja auf.
@Flügel: Weiß ich nicht. Die Aktion ist nicht meine Idee. Aber viele Dinge im Internet wiederholen sich. Dafür ist es einfach zu groß
@Stephen: War die Idee von Chrischi. Hey du kannst ja doch noch Deutsch
@Miracleworld: Früher hatte man auch komische Traumberufe. Die wenigsten haben wohl das gemacht, was da rein geschrieben wurde. Echt ärgerlich, dass ich das nicht mehr nachprüfen kann.
@Miki: Bei Facebook und Studivz ist das heute ja eigentlich nicht anders. Man wird als Freund hinzugefügt, oder einfach wieder gekickt. Der Vorteil ist, dass nun alles viel interaktiver geworden ist. Die Pinnwand hat das Poesie Album verdängt. Mich würde ja interessieren, wie viele heutzutage noch eine Poesie Album führen.
@Luigi: Das ist ja auch kein richtiges Poesie Album. Das war mehr die Jungs Version von Poesie Alben. Da gab es feste Fragen und man musste sich nichts aus den Fingern saugen, weil man nur eine leere Seite hatte.
Ach du Schande, das ist stark!
Alter, Pussycat Dolls, kannst du da nicht schreiben! Ist dir klar, dass das vielleicht jemand ließt!
Gruß
Matthias
P.S: Manchmal vermisse ich die analoge Welt!
„[…] da war es egal, ob man die Person dann auch leiden konnte, oder nicht. Das Ziel war einfach das Buch voll zu bekommen, egal wie
“
Schon schön mal wieder vor Augen geführt zu bekommen, dass das Phänomen Facebook und die Sammelwut auf „Freunde“ nicht erst eine Geißel der digitalen Welt ist.
Und um dir zur Seite zu springen: ja, das ist ganz klar die maskulinste Version die es davon gibt … ich kenn’s auch.
@Mac_BetH: Noch mal lesen, das hat er ja auch nicht.
Hallo Mike,
vielen Dank für die Aufklärung, ich hatte mir jetzt schon Sorgen um Thomas gemacht!
Aber stimmt “Pussycat Prolls” sind nicht die Pussycat Dolls.
Danke!
Gruß
Matthias
Ich habe das noch zu Hause einmal ein Freundschafs Buch aus der Grundschule für meine Klassenkamaraden und dann noch ein Poesie Album da haben Großeltern, Lehrer, etc was reingeschrieben, weil die konnten mit den leeren Seiten auch noch was Anfangen^^
. Das hat absolut nichts mit den Pussycat Dolls zu tun
@Mike: Danke das du mich unterstützt. Facebook ist wirklich nur eine Copy von dem was es eigentlich schon gab. Man muss es nur richtig aufziehen.
@Giesi: Da hast du es richtig gemacht. So etwas sollte man aufheben und bewahren wie ein Schatz. Meines ist entweder irgendwo auf einer Müllkippe, oder wurde schon verbrannt. Echt blöd….
Tolle Idee, hab meine Alben letztens auch wieder gefunden, da kommen Erinnerungen auf :)
@Roger: Dann nichts wie mitmachen
@Vorstadtprinzessin: Sehr schön
Mathe fand ich immer toll. Dafür habe ich aber Deutsch gehasst. Das war dafür auch mein schlechtestes Fach. Was man an meinem Blog auch erkennen kann
@Flügel: Die Aktion kannte ich nicht, hab selbst erst durch nen Eintrag unter meinem Beitrag davon erfahren. Also tatsächlich Zufall und kein “Zufall”. ;)
@hombertho: Ich bin ganz froh das ich diese noch habe und immer geführt habe weil abunzu hatte man darauf echt kein bock mehr wenn es wochen dauerte bis man es wieder hatte. Dank meiner Elternhabe ich es auch noch nicht weggeworfen