10. November 2010
Gastartikel

Alltagslust statt Frust

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Dies ist ein Gastbeitrag von Michaela. Sie ist vorrangig im Netz als Betreiberin einer grossen, seriösen Familien Community namens www.kaffeejunkies.com zu finden.
Ihr Blog www.kaffeejunkies.at selber ist Ihr privates kleiner Ausleich zwischen Job und co.
Michalea selber ist wohl eine Mischung aus Kaffeeholiker mit dem leichten Touch von schwarzem Humor.


Es gibt Menschen die denken ich mache wirklich nichts anderes als “Kaffeejunkie” zu sein. Sprich Unsinnige Artikel schreiben und Kaffee trinken. Nein auch ich habe einen Hintergrund und der ist eigentlich ganz seriös. Ich bin im Gesundheits und Sozialwesen tätig.

Die meisten von uns leben in einer Beziehung. Man “lebt” zusammen das heisst nichts anderes als einen gemeinsamen Alltag zu leben. Das mag nun villeicht sehr nüchtern klingen und gar nicht nach Liebe, Herzklopfen und co. In dieses Gemeinsame Leben kommt manchmal dieser “tote Punkt” an dem vieles Selbstverständlich wird das im Vorfeld für dieses “Wow” Gefühl sorgte. Und somit dauert es meistens nicht mehr lange zu diesem bestimmten Punkt an dem die Erotik zu kurz kommt.

Eine gewisse Müdigkeit macht sich breit. Der Fernseher oder PC wird zum ständigen Freizeitvergnügen.
Gesprächsthemen mit dem Partner sind auf den Termin in der Autowerksatt und den Essensplan für die nächste Woche reduziert.

Das Fiese ist es fällt einem selber meist gar nicht auf das dieses Knistern weniger wird, die Bequemlichkeit siegt.

Fazit: Das Bett wird nur noch zum schlafen benutzt aber nicht mehr um sich zu lieben. Alltag muss nicht immer nüchtern sein und sich nach dem selben Schema abspielen.

Ich werde oft von Paaren gefragt was man tun kann um dieses Stückchen Lust und Erotik wieder hervor zu kitzeln.
Ja das geht durchaus und es sind oft ganz “simple” Dinge mit denen man das Thema Erotik wieder in Schwung bringen kann.

Mit ein paar kleinen Tricks schafft man es auch im Alltag den Partner auf Touren zu bringen. Und das berühmte Knistern muss nicht fehlen.

Info: Folgende Tipps sind nicht spezifisch und kein Wundermittel.Es sind allgemeine kleine Denkanstösse/ Tipps. Für tiefergehende Partnerschaftsprobleme sollte unbedingt eine seriöse Paarberatung vor Ort stattfinden.

Tipp 1: Die SMS

Eine heisse SMS versüsst den Alltag und bringt Vorfreude auf einen gemeinsamen Abend.

Tipp 2: Der Kuss

Der Kuss zwischendurch.Und damit meinen wir kein Küsschen. Wie wäre es mit dem Nacken oder dieser bestimmten Stelle hinter dem Ohr? Egal ob man beim Frühstück sitzt oder in der Küche aufräumt.Der spontane Kuss ist wie ein kleiner Urlaub im Alltag.

Tipp 3: Das Kompliment

Wer hört nicht gerne Komplimente? Egal ob es die schönen Augen sind,der tolle Body oder der knackige Hintern. Um wiviel besser fühlt man sich doch wenn der Partner diese Dinge bemerkt und auch sagt.

Tipp 4: Neu endecken

Mal ehrlich denkt ihr noch an euer erstes Date? Das erste Telefonat? Wie wäre es wenn man in der Mittagspause das “gemeinsame Lied” hört oder eine Einladung bekommt in das Lokal wo man zum ersten mal gemeinsam war? Und auch wenn das Baby ein Mittagsschläfchen hält kann man eng umschlungen tanzen.

Tipp 5: Unten ohne

Auch wenn es ungewohnt ist und etwas Mut erfordert.Erotisch ist es kaum zu toppen. Unten ohne mit dem Partner in einem Cafe zu sitzen und ihm ins Ohr zu säuseln:”Schatz du weisst aber das ich nichts drunter an habe?”

Tipp 6: Liebe am Pc

Nicht nur die kleine E Mail zwischendurch an den (die)Liebste(n) mit einer kleinen Beschreibung was man jetzt gerade gerne mit ihm(ihr) anstellen würde sorgt für prickeln. Nein auch der gemeinsame Chat in einem Messanger.Und das funktioniert auch wenn man im selben Raum ist. Und auch hier gilt alles ist erlaubt was beiden Spass macht.

Tipp 7: Gemeinsam essen

Auch Spagetthi oder Pizza kann erotisch sein es kommt nur darauf an wie man es anstellt. Wie wäre es bei Kerzenschein, leiser Musik und wenn dann noch ein Tropfen Tomatensauce von den Lippen des anderen geleckt wird…

Tipp 8: Kleine Überasschungen

Was gibt es schöneres als das Gefühl das der Partner auch im Alltag an einen denkt? 100 Kleine Dinge die man mitbringen kann.Von der Lieblingsschokolade bis zur Lieblings CD. Der Schlüsselanhänger mit Herz oder Kinokarten? Oder wie wäre es mal spontan ein schönes Schaumbad einlaufen zu lassen? Abends in Dessous ins Bett zu kommen oder die Kiddies mal ein Wochenende zu Oma zu bringen?

Tipp 9: Der Liebesbrief

Wann hast du denn letzten Liebesbrief geschrieben? Nein wir sprechen hier nicht von Mails. Schön klassisch mit Papier und Füller, Marke drauf und abgeschickt. Der Inhalt? Was man fühlt, denkt…die richtigen Worte finden sich bestimmt ;)

Tipp 10: Dirty Talk

Meistens geht es in Telefongesprächen mit dem Partner um das Mittagessen, Omas Geburtstag oder Zahnarzttermine. Schon mal “Dirty Talk” versucht? Was ist erotischer als den Partner hören zu lassen das man Lust auf ihn hat? Ein paar angehauchte intime Worte und der (die) Liebste wird nur noch das “Eine” im Kopf haben. Die Vorfreude auf den gemeinsamen Abend wird danach im Minutentakt gezählt da man es kaum noch erwarten kann.


Trackbacks {1}

  1. Auch eine Tasse Tee? // 10. November 2010 um 11:42
  1. hat zuletzt gebloggt: meine Facebook Spiele

    Also grob gesagt und für alle Beziehung gilt: Irgendwann wenn die Flamme kleiner wird muss “ER” und “SIE” ein bisschen was ausprobieren!

  2. hat zuletzt gebloggt: Blogparade: Bester Komiker

    Wie sagt man so schön, ohne Arbeit wird jede Beziehung irgendwann in die Brüche gehen. Auch ohne die “Erinnerung” nun von dir, habe ich/wir die meisten Dinge in unserer Beziehung schon oft und gerne gemacht. Vielleicht auch ein Teil warum es so super harmoniert.

  3. hat zuletzt gebloggt: Auch eine Tasse Tee?

    @ Nils

    Wie Sebastian auch sagte jede Beziehung ist auch ein Stück Arbeit und man sollte das wesentliche nicht aus den Augen verlieren, das man gemeinsam lebt und nicht nebeneinander.

    @ Sebastian

    Diese Kleinigkeiten sind es die den Alltag immer wieder hochpuschen zu etwas besonderem. Wie Du richtig sagst ohne Arbeit dieses resignieren und nebeneinander dahin leben wird es irgendwann schief gehen.
    Ich finde es grossartig das ihr euch durch Álltag und co nicht unterkriegen lasst und eine harmonische Beziehung führt.

  4. Mike


    Ehm, nennt mich „den mit der Goldwaage“, aber den Begriff Arbeit finde ich etwas unglücklich gewählt, da eine Arbeit für mich in der Regel (zumindest fällt mir jetzt – auf mich bezogen – kein Gegenbeispiel ein) kein Selbstzweck ist. Anders ist das in meinen Augen bei jedweden Anstrengungen bzw. jedem Aufwand die/den man für seine(n) Liebste(n) auf sich nimmt. Einen Liebesbrief zum Beispiel schreibt man ja nicht nur um dem anderen zu schmeicheln, sondern auch und vor allem um den eigenen Gefühlen Ausdruck zu verleihen. Denn wie sagte schon Albert Schweitzer so schön? „Das Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt.“

  5. hat zuletzt gebloggt: Auch eine Tasse Tee?

    @ Mike

    OK, ok…-lach- in der Beziehung hast du wohl Recht, keine Frage aber mit “Arbeit” ist nichts anderes gemeint als etwas zu tun um eben eine, diese Beziehung lebendig zu erhalten.
    Albert Schweitzer war ein sehr weiser Mann. Und wenn beide so denken und Glück sprich tolle Momente teilen dann ist es wohl perfekt.


  6. Wow, hier gehts ja heiß her bei unserem guten Hombertho. Aber das kommt wohl davon, wenn man Frauen das Steuer überlässt.
    Spaß beiseite, guter Artikel, einiges wahres drin und interessante Denkanstöße, wobei das ein oder andere eh schon als “normal” eingestuft werden sollte, wie… 2, 3, 7 und die 8.
    Aber danke für den interessanten Artikel und liebe Grüße an Euch beide, Hombertho und Gastartiklerin Arven (Michaela).


  7. Du verwechselst Lieben und Ficken… denn das eine geht wunderbar ohne das andere (und andersherum)!

  8. JürgenHugo


    @tux: Ooch – zwischen uns beiden würds sicher noch wunderbarer ohne beides gehen, was? :-)


  9. Jau.

  10. hat zuletzt gebloggt: Statistik der Besucher meines Blogs

    Ohne Unterwäsche im Cafe sitzen?? Ist das normal?!

  11. Mike


    @Cedric Instenberg: Wenn man’s einreißen lässt, geht zumindest das Besondere daran verloren. ;-)

  12. mac

    Hallo Michaela,

    toller Artikel und ja du hast absolut Recht! Der Alltag ist der größte Liebeskiller, aber zwischen einem wüttobenden Chef, der Nachbarin die sich über dein falsch geparktes Auto aufregt und dem Neffen der um die rumläuft, hat man wirklich nur noch Gedanken für sich und seine Partnerin! ;-)

    Man muss sich die Zeit nehmen! Intimität ist wichtig in einer Beziehung. Ohne das geht sie ein! Ganz einfach, aber deine Tipps sind echt klasse! Danke dafür!

    @tux: Und für übersetzt, “sumen ist buper!” ;-)

  13. JürgenHugo


    @mac: “…hat man wirklich nur noch Gedanken für sich und seine Partnerin!”

    ZU sehr sollte man sich aber auch nich drauf fixieren – vor einigen Jahren wollte uns (meiner damaligen Fernbeziehung und mir) deren 18-jährige Tochter Kaffee ans Bett bringen. ICH konnte ja zur Tür hinschauen – verhindern, das sie was sieht konnt ich aber natürlich auch nicht.

    Da hab ich den Finger vor den Mund getan und unhörbar “Pssst” gemacht, mit der andern Hand hab ich der Tochter bedeutet, mitsamt Kaffee das Zimmer wieder zu verlassen. Meine Freundin hat nix mitgekriegt. Als ich dann später in die Küche bin, um den Kaffee nun zu trinken, hab ich eine fieslustige Grimasse geschnitten, und die Tochter is noch ein bißchen röter geworden… :-) tja, SO kann das gehen.

    Mir war das aber nicht besonders peinlich – sowas kann halt passieren. Meiner Bekannten hab ich das erst später erzählt – die ist noch röter geworden als die Tochter…

    Manchmal klappt das mit der Intimität eben nicht so ganz, weil unwissende Störer hereinplatzen, grins! Ruhiges und besonnenes Verhalten ist dann oberstes Gebot… :-)


  14. @JürgenHugo: Danke für das drastische Beispiel, aber so hatte ich das Thema nicht gemeint. Aber ich hatte mich falsch ausgedrückt!

    Ich meinte Zeitnehmen, Haustür absperren und wirklich nur Zeit für sich nehmen? Ohne das der Neffe in der Tür steht! ;-)

    Oh Mann, mir fällt gerade auf, dass ich wohl ziemlich prüde bin im Gegensatz zu dir! ;-) Tolle Erkenntnis um Mitternacht und ich gehe jetzt ins Bett! ;-)

  15. JürgenHugo


    @mac: Was heißt prüde? Jedem ist das nicht gegeben, da so unverklemmt und locker mit umzugehen. Mit 20 hätt ich das sicher auch noch nich gekonnt. Da war keine Tür zum abschließen, nur so´n “Schiebedingens”.

    Das es weiterging, war mir eben wichtiger als der Kaffee, den kann man immer noch trinken…natürlich würd ich normal auch auf Zweisamkeit achten.

    Wenn du das aber schon als “drastisch” ansiehst, dann sag ich dir lieber nicht, WARUM ich so gut zur Tür schauen konnte und beide Hände frei hatte… :-)


  16. Okay, ich gebe mich geschlagen! ;-) Vielleicht liegt es wirklich am Alter! ;-)

    Gruß

    Matthias


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